Posts mit dem Label STOFFABBAU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label STOFFABBAU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. Juni 2015

Musikliebe trifft auf

... Filzliebe

Am Wochenende hatte eine gute Freundin von mir Geburtstag. So kam ich endlich auch mal wieder an die Mosel. Hach, Heimatgefühle und wie kann es anders sein, wir haben leckeren Moselwein in gemütlicher Runde genossen. Es war eine wundervolle Party und ich sage herzlich Dankeschön für die Einladung. Meine Freundin ist Musiklehrerin und spielt neben Querflöte auch noch Klavier und so habe ich exklusiv für sie eine kleine Musiktasche entworfen.



Auf der Vorderseite befindet sich ein genähmaltes Herz mit Notenlinien.
Darauf tanzen verschiedene Musiknoten.


Die Rückseite ziert ein Ausschnitt mit Klaviertasten und dem Notenschlüssel.
Dabei habe ich meine künstlerische Freiheit walten lassen ;-).


So grau in grau fehlte der Tasche noch ein Hingucker und nach langem Suchen, habe ich mich entschlossen eine Mohnblume aufzufilzen. Mit kleinen aufgenähten schwarzen Perlen und grün gefilzten Blättern ist der Klatschmohn ein Highlight, der die FilzMusikLiebeTasche (nach dem Schnittmuster einer Lovely9Tasche) abrundet. 

 

So kann die Filztasche auch bei Emmas Frühjahrsputz sowie bei Scharlys Kopfkino mitmachen. 
Meiner Freundin hat sie sehr gefallen und nun hoffe ich, dass ihr sie auch mögt. Ich werde bestimmt noch eine kleine Musiktasche für die Musiklehrer meiner Kinder nähen.

Ob der Klatschmohn beifall klatscht, wenn
meine Freundin musiziert?
Ich tue es in jedem Fall.

Einen schönen Sonntag
wünscht

Karin

Ich verlinke diesen Beitrag auch noch mit der Herzensangelegenheiten-Linkparty.


Montag, 8. Juni 2015

BrommmmmBär und das langgestreckte Wunder

Kinderkunst und Kühlkissenverstecker



Heute gibt es ein weiteres Trösterli, einen BromBär. In unserem Kindergarten sind die Tiernamen vor einigen Jahren zu Farbnamen verändert worden. Aus der Bärengruppe, die damals mit pinken Wänden versehen war, wurde kurzerhand die Brombeerengruppe. Das und der Stoffabbau von Emma, die letzte Woche zu Pinktönen aufgerufen hat, hat mich zu meinem heutigen Kühlakkutrösterli geführt ;-). Ein absolut perfektes Geschenk für die Brombeerengruppe, oder?


Auch dieses Mal habe ich wieder eine alte Kinderjeans als Grundlage verwendet und sie mit einem hübsch geblümten Reststöffchen (aus meiner berühmten Restekiste) und kuscheligem Frottee kombiniert. Natürlich darf die Nähmalerei und auch die Magnete in den Tatzen nicht fehlen. Die Augen habe ich mit Füllwatte ein wenig gefüllt, sodass sie eine 3D-Wirkung erzielen.


Zusammen bilden die drei schon ein hübsches Recycling-Trio, oder was meint ihr?
(Hier und hier könnt ihr gerne die beiden anderen Trösterleins anschauen)


Uppps, jetzt hätte das süße Brombärchen doch fast verraten,
welches Tier ich als Nächstes nähen werden.
Aber das bleibt noch geheim ;-).


Kindermontagskunst und wieder ein Ausstellungstipp


Gestern habe ich bereits darüber berichtet, dass ich in der letzten Woche sehr viel erlebt habe. So waren wir gestern im Troisdorfer Bilderbuchmuseum , um dort eine Familienführung zu den Bildern der großartigen Illustratorin Jacky Gleich zu besuchen.
Sowohl die Kinder als auch wir Erwachsene waren total begeistert.
Neben der kindgerechten Führung durften die Kinder auch wieder selbst ans Werk und
so wurden fleißig zu dem Bilderbuch: "Das langgestreckte Wunder"


eigene Kinderwunderbilder entworfen.
Die Kinder konnten sich überlegen, wohin ihre eigenen Beine wachsen würden.

Während Tim nach China reisen und auch das Meer sowie den Mond erobern möchte,
führt es Sam in den Dschungel, in eine Großstadt bis hin zu einem Wunderhotel,
welches mehrere Sprungbretter (bis zu 10m Höhe) als Dachschwimmbad
für seine Gäste bereit hält.


Mina hat direkt ein ganzes Bild gemalt.
Sie reist mit einem Baum um die Welt und kommt dabei auch an einem Einhorn vorbei.
In ihrer Fantasiewelt gibt es lustige Bienchen, Schmetterlinge und Vögel.
Natürlich strahlt die Sonne, aber auch Wolken ziehen auf.



Zusammengeklappt,
wie sich auch das Buch: Das langgestreckte Wunder" zusammenklappen lässt,
 sehen die Bilder der Zwillinge auch sehr interessant aus.
Es wäre schön, wenn die beiden in den Ferien ihre Zeichnungen noch kolorieren würden.
Die Illustratorin Jacky Gleich arbeitet auf eine ganz besondere Weise:
Sie trägt Ölfarbe auf Folie auf und verwischt die Farbe anschließend.
Diese Arbeitsweise geht zurück auf ihre ursprüngliche Tätigkeit
als Animations/Trickfilm/Gestalterin. Dabei lassen sich so tolle Effekte erzielen.
Deshalb muss ich das unbedingt auch mit meinen Kindern in den Ferien einmal ausprobieren.
Um die Technik von Jacky Gleich nachzuempfinden, könnt ihr die nächste Vorlage auf eine Folie drucken und mit einem Edding die Zeichnung/Illustration ergänzen.
Dahinter arbeitet ihr dann nur noch den Hintergrund farbig auf einem normalen Papier aus
und schon habt ihr ein ganz wunderbares Werk erstellt.


Wohin würden euch eure wachsenden Beine führen?
Welche Plätze der Erde wollt ihr bereisen?
Ich finde das Buch und die kreative Umsetzung gerade jetzt vor den Sommerferien ganz passend.
Viele Kinder verreisen mit ihren Elten
und vielleicht können sie mithilfe ihrer eigenen Illustration
auch ihre einigen Träume und Reiseziele verdeutlichen.


Ich wünsche Euch viel Spaß und freue mich über eure Kommentare.
Wenn ihr auch etwas mit euren Kindern gestaltet habt,
dann verlinkt euch doch! Ich schaue gerne vorbei und bekomme so
neue Anregungen, was ich mit meinen Kindern gestalten kann.

Wundervolle Brommmbärengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Scharlys Kopfkino, Upcycling Dienstag, Bines Happy Jeans, Resteverwertung, Kiddikram




Dienstag, 13. Januar 2015

LittleLegLove Wirbelwind

... eine kreative Tobeleggins


Als ich bei Stoff & Liebe den Wettbewerb zu der süßen littleleglove von nEmadA (zum Freebook hier entlang) entdeckte, wusste ich, da möchte ich gerne dabei sein. Mein Wirbelwind Mina benötigt nämlich dringend neue Tobeleggins und da diese Hose wirklich sehr schnell und leicht genäht werden kann, habe ich ein wenig mit dem Schnitt experimentiert. Meine ersten Ideen, die ich aus "Stofflichen Gründen" leider nicht umgesetzt habe (falls jemand Regentropfen-Jersey besitzt und ein wenig davon gegen eine Stoffkarte tauschen mag, da wäre ich überglücklich und könnte meine Ideen in der nächsten Zeit noch umsetzen), erinnerte ich mich an die wundervollen "Wind-Herbst-Blätter-Wegweh-Stoffe", die ich auf unserem hiesigen Stoffmarkt ergattert hatte. Schnell wusste ich, daraus lässt sich eine Wirbelwindhose für meinen kleinen Wirbelwind kreieren ;-). 


Nach den ersten Skizzen entwickelte ich mein abgewandeltes Schnittmuster in der Größe 110/116: am Bund sollten die Bäume sein, die vereinzelt die Blätter herabfallen lassen. Darunter "weht" der wundervolle Blätterstoff quer über die Beine und am unterren Rand sollten genähmalte Wolken mit Wirbeln das kräftige Pusten und Stürmen des Windes verbildlichen. Hat jemand von euch schon einmal auf Jersey "genähmalt"? Nun, während dieses Projekts habe ich erkannt, wie schwer das ist.


Nach dem Zuschneiden der Stoffe ist mir aufgefallen, dass eine "Paspel" aus dem dunkelblauen Jersey zwischen den obersten zwei Stoffbahnen die Gesamtwirkung der LittleLegLove verschönert. Die geplotterte und aufgebügelte, glitzernde Flockfolienschrift "Wirbel - Wind" am Ende des Beines ist ein perfektes Wortspiel. Zuletzt haben einige Vögel am Vorderbein sowie die Mittelpunkte einiger Blätter und die Wirbelenden Glitzersteine aufgesetzt bekommen. Damit werden die Augen der Vögel betont und das herabwehende Blattwerk wirkt wie Blumen. Zum Abschluss wurden einige Wirbelstellen sowie die Wolke mit Stoffglitzerfarbe betont.


Wenn meine kleine bzw. große Minamaus diese Hose in ihrem Kindergarten tragen wird, werde ich sicherlich einige Nähanfragen bekommen, denn das Beste kommt nun: unser Kindergarten heißt tatsächlich "Wirbelwind". Das alles passt so gut zusammen, dass ich nun voller Stolz meine LittleLegLove Wirbelwindhose zu dem sew along von Stoff & Liebe schicke. Ganz nebenbei habe ich auf die Schnell auch noch einen kleinen Loop und eine Wendebeanie (beides eigene Schnitte) aus den wundervollen Stoffen gezaubert. Die eine Seite des Loops ist halbiert: eine Seite Baumstoff und eine Seite Blattwerk und dazwischen eine mit einem Zierstich angenähte Paspel. Auf der grünen Nickiseite der Mütze habe ich noch eine bzw. zwei passende Applikationen angenäht. Unserer Familie gefällts (besonders meinem kleinen Wirbelwind) und nun bin ich mächtig gespannt, was ihr dazu sagt.

 

Falls ihr euch die vielen kreativen Ideen bei Stoff & Liebe anschauen wollt,
dann könnt ihr hier klicken.
Zum Schluss heißt es Daumen drücken und hoffen,
dass mein Vorschlag ankommt. 


Herzliche Wirbelwindgrüße
senden Euch 

Karin & Mina



Dienstag, 28. Oktober 2014

Schmetterlingsjeansgeldbörse

... aus einer alten Kinderhose



Meine Freundin kam letzte Woche zu Besuch und meinte, ob ich ihr nicht eine kleine Geldbörse nähen könnte: entweder mit einem Fuchs oder mit einer Eule oder mit einem Schmetterling. Füchse habe ich in letzter Zeit schon einige appliziert (siehe hier und hier). Auch Eulen habe ich schon zahlreiche genäht, so war meine Vorliebe für den Schmetterling direkt da.



Zunächst sammelte ich einige Ideen. Doch da schaltete sich mein Kopfkino an, denn zum einen wollte ich ja sowieso für Emma noch eine Geldbörse nähen und zum anderen den wunderschönen Schmetterling für Kirstens Stickideen ausprobieren. Auf der Rückseite habe ich die Vorlage von Kirsten sehr stark verkleinert und auf rotes geflocktes Wärmetransportmaterial ausgeplottert.


Aber wer genau hinschaut, der sieht gleich, dass man aus der Schmetterlingsvorlage noch viele Details gestalten kann. So habe ich den graziösen Schmetterling gespiegelt und mit der Vorlage zusammengeführt, um so einen neuen Schmetterling zu erhalten. Er scheint genauso wie das einzelne Flatterwesen am Rand aus dem geöffneten Geldbeutelchen herauszufliegen ;-).



Beim Entgittern der Flockfolie ist mir aufgefallen, dass sich daraus auch ein hübscher Schmetterling entfaltet. Dieser verschönert nun die Vorderseite der Jeansgeldbörse.



Zum Glück konnte ich meinen geliebten Jeansstoff verwenden ;-), da meine Freundin auch Jeans so liebt. So habe ich bereits am Wochenende eine Kinderhose von Mina für mein klitzekleines Stoffabbauprojekt zerschnitten.
Zum Abschluss noch ein Bild der Geldbörse im geöffneten Zustand, um die schönen Stoffe noch einmal zu verdeutlichen.
 

Am liebsten würde ich auch noch ein kleines Füchslein und ein Eulengeldbeutelchen nähen, aber Emma hat diese Woche zum Taschennähen aufgerufen und ich habe ja bereits mit einer Halloweentasche begonnen. Sie muss unbedingt bis Freitag pünktlich fertig werden. So müssen meine TierGeldbeutelchenIdeen noch ein wenig warten.

Flatterhafte Plottergrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Crea-Dienstag, Upcycling-Dienstag, Meitlisache, Kiddikram,
Nähfrosch
Schnitt: Kleiner Geldbeutel von Conga-Baeren

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Oktoberfesttäschle

 ... mit Hirsch und Lederhose!
Das rumst ;- OOOOO

Gut Ding will Weile haben und so habe ich erst heute meine Kosmetiktasche fertig nähen können. So ist das eben mit Familie und Freunden, mit Geburtstagsfesten und dem ganz normalen Alltag. Aber ich freue mich, dass ich sie euch heute endlich zeigen kann.


Passend zu dem von Emma aufgerufenen Stoffabbauprojekt im Oktober habe ich mir das Oktoberfestthema für diese Kosmetiktasche ausgesucht und umgesetzt. Die Holzmaserung des Stoffes (ich habe den Stoff von einer Freundin geschenkt bekommen, aber ich glaube er ist vom schwedischen Möbelhaus) passt ausgesprochen gut dazu. Auf der Rückseite präsentiert sich ein aus goldenem Kunstleder aufgenähter Hirsch. Er scheint einen Herzohrring zu tragen (laut meinem Sohn Tim) ;-)


Die Vorderseite besteht aus einer Lederhosenapplikation aus echtem Leder 
(ich habe zum ersten Mal Leder vernäht 
und natürlich beim Aufnähen der Knöpfe eine Nadel zerbrochen).
Ich danke meiner Freundin Nadelfee, die mir das Leder und die
Nähmaschinennadel zur Verfügung gestellt hat.


Die vielen Details: wie die dirndlähnliche Bluse, die Zackenlitze an Ärmel und Kragen, 
die Trachtenknöpfe und das "selbstgezauberte" Hirschmedaillon runden die Tasche ab.


Die Innenseite ist aus schwarzem Wachsstuch mit weißen Sternen. 


Zusätzlich habe ich mit rosaweißgepunktetem Wachstuch zwei Innentaschen eingenäht. 


Das wäre doch die perfekte Dirndltasche,
für die Wiesn, oder was meint ihr?

Servus &
Guts Nächtle!

Karin

und Nähfrosch
Schnitt: Freebook von lillesol & pelle
Stoffe: Stoffmarkt, april-kind, schwedisches Möbelhaus, Resteverwertung



Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der Herbst, der Herbst ...

... der Herbst ist da!
Er bringt uns nicht nur Muster, hei hussassa!


Ach, was könnte denn schöner sein, als zwei "Fliegen" bzw. mir zwei am Herzen liegende Projekte miteinander zu verbinden und zu kombinieren? Nachdem Michaela in diesem Monat zu Blatt- und Waldmustern aufgerufen hat, kam mir die Idee für das Projekt Stoffkartentausch: Herbstliche Blätterstoffkarten im Oktober zu nähen. Meine ersten Überlegungen ließen sich leider nicht so umsetzen wie ich das wollte. Sicherlich am Computer ließen sich diese Ideen realisieren. Ach vielleicht mache ich das nächste Woche ... da müsst ihr einfach noch einmal bei mir vorbei schauen ;-).
 

Aber von den Fehlversuchen, lasse ich mich ja nicht abhalten und wenn etwas verrutscht, dann wird es irgendwie passend gemacht;-) Jedenfalls könnt ihr nun das gemusterte Endergebis: eine wunderschöne herbstliche Patchworkdecke mit allen vier Stofftauschkarten bewundern (leider werde ich diese Decke niemals in Wirklichkeit nähen, denn damit würde ich nie fertig werden ;-)).

Am besten aber, ich stelle euch die einzelnen aus Jeansreststoffen zusammengenähten Karten genauer vor! Das erste Motiv: das Eichenblatt (da ich im Moment auch gerne Eicheln filze, um sie mit den gesammelten Eichelköpfen zusammenzukleben) war sofort als Skizze aufgezeichnet. Die Form und die wenigen Blattadern sind ein leichteres Motiv. Die Form ließ sich sehr gut ausschneiden und die Blattadern konnte ich gut mit der Nähmaschine freihand "nähmalen". Das farblich und thematisch passende Webband mit Eichhörnchen und Eicheln schlummerte schon seit letztem Jahr in meiner Vorratskiste.


Die ausgesuchten Blattmotive selbst sind auch eine Resteverwertung. Meine Schwiegermutter hat Musterstoffkarten von einer Gardinenfirma geschenkt bekommen und mir dankenswerterweise einige Stücke davon geschenkt.

Als Nächstes versuchte ich dem Ahornblatt "näher" zu rücken. Da ich auch gerne mit den Ahornnasen in letzter Zeit gebastelt habe (siehe hier oder hier) und die Form des Ahornblattes ziemlich gut für meine Positiv-Negativ-Bilder geeignet war, kann ich auch dieses Motiv sehr gut zum Nachmachen weiterempfehlen.


Die beiden nächsten Motive, zu denen ich auch eine ganz persönliche Beziehung habe, sind dagegen viel komplizierter und so schnell werde ich sie auch nicht noch einmal nähen. Ich wagte mich an ein Kastanienblatt, welches ich bereits letzten Mittwoch zum Mustern benutzt habe. Die vielen Blattadern und die weit in das Innere des Blattes hineinreichende Umrandung, stellte sich als sehr kompliziert zum "Nähmalen" heraus. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben und Herausforderungen müssen sein ;-).


Leider ist die Rückseite beim Annähen etwas verrutscht, sodass sich die Kastanienstoffkarte ein wenig wellt. Auch auf der Rückseite musste ich mit Webbändern das Verrutschte ein wenig verstecken oder besser retten ;-). Aus Fehlern lernt man, denn nun weiß ich, dass die Rückseite mit mehr Stylfix aufgeklebt werden muss! ;-)

Das letzte Blatt zeigt meine Heimat: ein Weinblatt. Ich als langjährige Marathonkelterqueen (wie meine Freundin Anja immer zu sagen pflegt) musste dieses wunderbare Blatt mit den vielen Blattadern und der sehr schwierigen Zackenform einfach auswählen. Wer nun nicht weiß, was eine "Marathonkelterqueen" ist, hier kommt die Übersetzung: von 1992 bis 1998 war ich in meinem Heimatort Ortsweinkönigin und im Jahre 1997 sogar Gebietsweinprinzessin von Mosel-Saar-Ruwer. Das war eine sehr schöne Zeit an die ich mich gerne erinnere.



Klar, dass ich dieses besonders schwierige Blatt an die Initiatorin unseres Stoffkartenaustauschs schicken musste, denn schließlich wohnt sie in der Nähe der Mosel bzw. sogar der Saar.

Aber das allerbeste von dieser Positiv-Negativ-Form ist,
die ausgeschnittenen Blätter zieren nun meinen Küchentisch und sorgen so für eine herbstliche Deko in unserem Zuhause ;-). Genial oder, denn so bleibt ein Stückchen der tollen Stoffkartentauschaktion hier bei mir zurück und gleichzeitig habe ich noch einen weiteren Dekobeitrag
für Emma und ihren Stoffabbau.

Die Stoffblätter hängen an Ästen
 in einer von mir aus Stoffresten einer Kinderhose hergestellten Vase.
Ein Füchslein blickt uns mit scharfem Blick entgegen.
Dieses hübsche Geburtstgasgeschenk wird gleich an eine Fuchsliebhaberin weitergegeben
und ich bin schon total gespannt, was sie sagt!
Auch wenn das Arrangement zusammen wundervoll wirkt, bleiben die herbstlichen Blätter als Erinnerungsstücke an den Stoffkartentausch bei mir.



Die Rückseite meiner Stoffkarten sowie den Briefumschlag habe ich mit herbstlichen Motiven bestempelt und jeweils eine der vier Strophen des berühmten Kinderherbstliedes: "Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!" kreisförmig notiert. Ein kleiner Teil passt jeweils eigentlich nicht ins Lied hinein, sondern den habe ich passend zu den abgebildeten Blättern ein wenig umgedichtet.


Und falls jemand die umgedichteten Wörter (sie stehen in Anführungszeichen)
des Herbstliedes lesen möchte:


Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns „Kastanienwetter.“
Heia hussassa, der Herbst ist da!


Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
wirft die „Eicheln“ runter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!


Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wein, hei hussassa!
Nüsse auf den Teller,
„Trauben“ in den Keller.
Heia hussassa, der Herbst ist da!


Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Spaß, hei hussassa!
Rüttelt an den Zweigen,
lässt die „Ahornnasen“ steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!


Ein langer Beitrag ist das heute geworden,
aber ich finde es schön,
wenn die Empfänger auch ein wenig über die Stoffkarten,
ihre Entstehung und Gestaltung,
die Gedanken und Motivationsgründe ihrer "Schöpferin" erfahren.


So sende ich euch heute herbstliche Blattgrüße
(vor allem an alle aktiven MusterMittwochKünstler und
an alle StoffkartenKünstler)

Eure

Karin

verlinkt mit Scharlys Kopfkino und mit pampelopee, mit Upcycling-Dienstag
und zu Katharinas Fuchssammlung

Dienstag, 21. Oktober 2014

Was macht denn die Schneeeule da?

Spielt die Schneeeule etwa Verstecken in unserem Garten?


Huch, wer blickt uns denn da so erstaunt entgegen?


Ist das etwa eine Schneeeule? 
Ja, klar.
Sie hat es geradeso noch geschafft die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes einzufangen. 
"Kann das denn sein, mitten im Herbst über 20°C?"
Aber leider macht ihr das sonnige Wetter so zu schaffen,
dass sie sich am liebsten schnell verstecken möchte! 
"Wo soll ich nur hin? Wo kann ich mich verkriechen?"


Erst versuchte sie im Bambus ein schattiges Plätzchen zu finden,
 

aber die Blätter waren ihr viel zu scharf.

Dann versuchte sie sich in den Kiselsteinen zu tarnen,


aber man konnte sie immer noch erkennen.

Nun suchte sie sich ein schattiges Plätzchen im Zebragras,



aber die Grashalme waren erstens zu dünn, 
zweitens auch zu scharf 
und drittens nicht gestreift genug.


Als Nächstes versuchte sie ihr Glück im Herbstzauberstrauch.


Aber auch da blendete sie die Sonne immer noch.

Daraufhin drehte sie sich einfach um, 
sodass nur noch ihre kuschelige Rückseite sichtbar war.


Und wenn es nicht schattiger geworden wäre,
würde man immer noch nur die Rückseite von ihr sehen.


Da es aber in der Zwischenzeit immer dunkler wurde,
konnte sie sich beruhigt schlafen legen
und so zogen ihre Erlebnisse vom Tag an ihrem inneren Auge vorüber.



Sie erfreute sich daran und schlief beruhigt ein.
Natürlich träumte sie davon, dass viele Menschen sie bewundern würden und
umso mehr freute sie sich auf den nächsten Tag,
denn dann,
 würde sie sich sicherlich ganz stolz jedem präsentieren,
der sie sehen wollte :-).
Weiterhin träumte sie von den wundervollen Upcycling-Kerzenständerleuchten,
wie die wohl im Dunkeln leuchten werden?


Stolze Schneeeulengrüße
sendet Euch

Karin

Schnitt: Eigenentwurf
Stoffe: Stoffmarkt und Schwedisches Möbelhaus

und natürlich Scharlys Kopfkino

Montag, 20. Oktober 2014

Die Geister sind los

Kinderkunst mit genähten Geistern




Halloween steht vor der Tür und meine Jungs wollten doch unbedingt in den Herbstferien nähen. Also ein wenig überlegt, was könnten wir machen und schnell einigten wir uns auf Geister. Während die Jungs Vorskizzen anfertigten, überlegte ich, wie wir ihre Ideen auch umsetzen könnten. Und das ist dabei herausgekommen:


Sams Geist hat einen Krümmung, die mit einem Bommel abschließt. An den Füßen sitzen drei aus Filz ausgeschnittene Krallen. Die Augen sind zwei unterschiedliche Knöpfe. Ist er nicht drollig? Und das Beste: durch seine Form kann man ihn überall aufhängen!


Tim hat sich einen Geist mit einem dicken Bauch überlegt, dem die drei Haare abstehen. Den Mund bildet ein Schrägband. Auf dem Rücken kann der Geist sogar daran aufgehängt werden. Auffällig sind die blauen Knopfaugen und der schwarze Eckzahn, die einen wirklich tollen Geist ergeben.

Hier noch einmal beide Geister im Geisterreif ;-)!




Und während die Jungs fleißig nähten, habe ich mir Überlegungen hinsichtlich einer Halloweentasche gemacht. Sie ist noch nicht ganz fertig, sodass ich sie euch leider noch nicht zeigen kann, aber da das ganze so perfekt zu Emmas Stoffabbau passt (eine Tasche wird das übernächste Projekt sein!) und diese Woche genähte Stoffdeko verlinkt werden kann, schicke ich die Geister nun zu Emmas Stoffabbauprojekt im Oktober. Weiterhin fliegen sie zu Scharlys Kopfkino, zu Kiddikram und zu Pamelopeel, die alles zum Thema Herbst und Halloween sammelt. Hier noch eine kleine Computerveränderung mit Adobe Photoshop ;-).


Und als wir am Wochenende zu einem Geburtstag innerhalb der Familie gefahren sind, wurden eifrig Loombänder angefertigt (sogar Mina mit ihren 4 Jahren hat ein halbes Band geschafft!). Sam wollte unbedingt einen Geist "nachloomen" (gibt es das Wort überhaupt?). Also, schnell mal ein Video aus dem Netz angeschaut und ein kleines Loomgeisterchen mit meinem Sohnemann gewerkelt. (Hat ganz schön lange gedauert, aber wenn man das "Schnittmuster" einmal verstanden hat, geht es doch beim nächsten Mal sicherlich viel schneller).


Gruselige Geisterstundegrüße
(vor allem an die vielen Kinder im Loomfieber)
sendet Euch

Karin

Wer mag kann wie immer montags seine Kinderkunst mit einem Kommentar verlinken!
Ich bzw. wir (die Lockekinder) würden uns sehr freuen.