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Donnerstag, 3. November 2016

Blumige Schieferplatte

Meine Hauseingangsdekoidee mitten im Herbst


In dem DIY Herbstbastelpaket von Talu gab es zwei Schiefertafeln.
Eine der beiden Platten ist bereits unsere derzeitige Tischdeko (siehe hier)
und mit der zweiten Platte habe ich gedoodelt.
Ich liebe Schieferplatten, denn sie erinnern mich an meine Heimat.
Als Moselanerin und Winzerstochter habe ich endlose Stunden im Weinberg
in den Steillagen verbracht. Zwar gab es dort keine dieser großen Schieferplatten, 
aber ich weiß wie diese Platten die Wärme speichern können: 
Habe ich mich doch immer gerne in der Mittagspause zum Ausruhen und Erholen
auf diese Schieferplatten gesetzt.



Als ich den weißen Edding in dem Kreativpaket entdeckte,
habe ich einfach drauflos gemalt.
Es entstand ganz von selbst eine Blume - zunächst nur in Weiß.


Aber als ich in meinem Nagellackvorrat stöberte, 
habe ich mit 4 Farben der Blume auf der Schiefertafel einen besonderen Glanz gegeben.
Einige Stellen habe ich nach dem Trocknen nochmals mit dem weißen Stift übermalt. 
Nun hängt meine blumige Schiefertafel an unserem Hauseingang und sorgt
gleich für eine fröhliche Stimmung beim Heimkommen.


Praktisch, auch die Kordel, 
die ich bereits für meinen Halloweenstickrahmen verwendet habe, 
befand sich im Kreativpaket.

Blumige Grüße
sendet

Karin

verlinkt mit Rums, Talu



Mittwoch, 2. November 2016

Igelmuster

am MusterMittwoch

Erinnerungsmuster - dazu ruft Michaela in diesem Monat auf, denn heute feiert sie den 200. MusterMittwoch. Das ist wirklich ein Grund zum Feiern oder längst vergessene Muster zu zeigen. Ich habe mal geschaut, wann ich das erste Mal beim MusterMittwoch mitgemacht habe: das war im Mai 2014 mit einem Muttertagsblümchenmuster. Seitdem ist der MusterMittwoch zu einem festen Termin für mich geworden. Natürlich schaffe ich es nicht immer dabei zu sein und meist wird es erst spät abends bis ich meine neuen Muster endlich zeige ;-). Dennoch schaue ich jeden Mittwoch neugierig bei ihr vorbei welche tollen Muster die vielen Künstler entworfen haben. Geniale Ideen werden dabei immer wieder zusammengetragen und inspirieren mich zu neuen Motiven. Im letzten Monat habe ich es beispielsweise gar nicht geschafft mein Igelmuster zu zeigen. Das Igelmotiv selbst ist nur aufgrund eines Kommentares von Susanne (frau nahtlust) entstanden, die in meinen Regenspritzer Igelstacheln gesehen hat. So habe ich aus meinem MarkMakingPapier Igel geformt und auf einer Schieferplatte angeordnet. Wie schön, dass ich diese Herbstbilder heute zeigen kann.


Zum Herbst passt das Motiv sofort und wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, der erkennt die beigefügten Materialien aus dem DIY Paket von Talu wieder. Am Montag hatte ich bereits meine erste DIY Herbst Idee dazu gezeigt. Der Positiv- bzw. Negativ-Igel als herbstliche Tischdekoidee ist nun meine zweite Kreatividee.


Wenn ich mir dieses Muster anschaue,
kann ich mir eine kuschelige Herbstdecke aus den beiden Igelmotiven richtig gut vorstellen
- trotz der Igelstacheln -  ;-).


Vielen Dank, liebe Michaela für deinen wunderbaren MusterMittwoch
und die vielen tollen Blogaktionen.

Herbstliche IgelmusterGrüße
sendet Euch

Karin



Montag, 31. Oktober 2016

Halloween Stickrahmen


Im Netz der Spinne


Als ich in den Herbstferien dieses bunte Kreativpaket von Talu zugeschickt bekam,
hätte ich am liebsten sofort mit dem Arbeiten beginnen können. Das Angebot ist aber auch so vielfältig und außergewöhnlich, da kommen die Ideen ganz von selbst.
Die Aufgabe - Kreativ in den Herbst:

Lass Dich von den Materialien inspirieren und entwickle Deine persönliche DIY-Idee.


Für meine HalloweenStickrahmenIdee habe ich die starke Kordel, 
drei Kastanien und eine Kastanienhülle, sowie den weißen Edding nutzen können.


Der Stickrahmen, drei braune Pfeiffenputzer und der Serviettenlack stammen aus meinem Fundus.


Die Kordelfäden habe ich zunächst um den Stickrahmen gebunden,
wobei ich darauf geachtet habe, dass die Fäden in der Mitte sich kreuzen.
Dann habe ich die einzelnen Fäden mit einem Pinsel 
und Serviettenlack eingestrichen.
Von der Mitte ausgehend konnte ich so das Netz der Spinne weben.
Dabei habe ich den Kordelfaden einmal über und das nächste Mal unter das Grundgerüst gelegt.


Anschließend habe ich den Kreis wieder mit Serviettenlack bestrichen,
sodass die Kordel härtet und sich weiter weben lässt.
Insgesamt hat mein Spinnennetz so mehrere Tage gebraucht
bis es fertig war.


Bei dem herrlichen Oktoberwetter ist auch die süße Kastanienspinne
sofort herangekrabbelt.


Sie hat es sich auf dem Stickrahmen gemütlich gemacht,
um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.



In die Hülle einer Kastanie habe ich mit Heißkleber vier Pfeiffenputzer eingeklebt 
und mit einer Kastanie verschlossen. 


Zwei weitere etwas kleinere Kastanien wurden ebenfalls mit Heißkleber als Kopf und Drüsenende hinzugefügt. Zum Schluss die beiden Augen mit dem weißen Edding aufgezeichnet und
fertig ist der schaurige Halloweenstickrahmen ;-)


Im Hintergrund könnt ihr auch schon meinen neuen Autumn-Stickrahmen erkennen.
Darüber werde ich euch schon bald mehr berichten.

Netzige Spinnengrüße
&
ein schaurig schönes
Halloweenfest
wünscht Euch

Karin


Sonntag, 31. Januar 2016

Fuchsige "StarJeansTasche"

mein zweiter Vorschlag für den 
Lillesol und Pelle Wettbewerb


Nachdem leider mein recycelter Jeansrock nicht bei dem Wettbewerb teilnehmen darf (er ist nicht nach einem Schnittmuster von Lillesol und Pelle entstanden), habe ich gestern Abend eine neue Möglichkeit kreiert, um meine Idee bei dem wundervollen Wettbewerb: „Nähe ein Kleidungsstück oder Accessoire nach einem lillesol & pelle Schnittmuster aus einer alten Jeans“ doch noch einzureichen. Fragt bitte nicht wie lange ich gestern Abend bzw. heute genäht habe und wie viele Nadeln unter den dicken Nähten zerbrochen sind, aber das Endergebnis entschädigt für die durchgemachte Nacht ;-))).

 
Grundlage meiner recycelten KinderFuchsSchulterTasche - welche das herzliche Kinderbuch: "Der Fuchs, der keine Gänse beißen wollte" von Sebastian Loth nachempfindet - ist das Adventskalenderschnittmuster: Schultertasche "Star" von Lillesol und Pelle. Da mein Entwurf eine Überraschung für Minas Geburtstag sein soll, habe ich das Schnittmuster freihand verkleinert, sodass sie eine neue Kindertasche mit einer herrlichen Spielmöglichkeit bekommen wird. Genau wie bei dem am Freitag gezeigten Rock, kann der Gürtel nach Belieben ausgetauscht und verändert werden. Aufgrund des zeitlichen Aspektes habe ich mich entschieden, dass ich die Tasche mit dem bereits gezeigten Fuchsgürtel erneut einreiche - es war ja auch meine ursprüngliche Idee für den Wettbewerb. Aber als kleine Geburtstagsüberraschung werde ich noch neue Spielvarianten umsetzen. Meine Idee dazu könnt ihr schon bald auf meinem Blog sehen (wie gut, dass Mina noch nicht lesen kann) ;-))))).


Für die Kinderschultertasche habe ich türkisfarbene Kinderjeans ausgesucht. Nur mit einer Hose bin ich dieses Mal nicht hingekommen. Zum Glück habe ich ja Zwillinge und deshalb viele Kleidungsstücke doppelt ;-)). Vor allem eine Jeans mit so einer auffälligen Farbe - wenn wir die nicht zweimal gehabt hätten - ohje, dann wäre hier zu viel Streit gewesen. Da beide Jeans an den Knien durch waren, musste ich ein wenig tüfteln, um den passenden Grundstoff für die Tasche zu zaubern. Das Problem: die Kinderjeans meiner Söhne sind so schmal an den Beinen, dass sie gerade so für einen halben Seitenstreifen gepasst hat (wie gut, dass ich das Grundmaß der Tasche ein wenig verkleinert hatte, sonst hätte das Material für die Tasche nicht gereicht).


Den Reißverschluss musste ich schräg einsetzen, damit ich die Hosentasche als auch die seitliche Eingrifftasche so einbauen konnte, dass sie weiterhin genutzt werden können. Jipiiihi, das hat geklappt (nur, wie schon angedeutet, gab es beim Zusammennähen am Rand einige Probleme ;-))).
Ein besonderes Highlight ist die Paspel für mich. Zum einen, weil ich zum ersten Mal eine Paspel eingenäht habe und zum anderen, weil ich sie selbst herstellen musste (wo sollte ich nachts die Paspel herbekommen?) Ich habe einfach drei Fäden von einer dicke Wolle zusammengedreht und in den wunderbaren beigen Punktestoff eingenäht. Die Jeansgürtelschlaufen habe ich - wie bereits bei dem Jeansrock - so verteilt, dass ich den Fuchsgürtel leicht hindurchziehen und je nach Belieben bestücken kann: entweder mit dem Fuchskopf alleine,

 

mit dem Fuchsschwanz aus Wollfilz oder beides zusammen. Knöpfe und KamSnaps machen die Veränderung spielend leicht möglich (am Freitag habe ich genaue Details gezeigt, wer noch einmal schauen möchte, hier entlang). Auch die geplotterten, doppelt gelegten Gänseblümchen, die mit Applizierfolie verstärkt wurden, sind mithilfe von KamSnaps zu versetzen: so kann Mina die liebevolle Tiergeschichte nach dem oben genannten Kinderbuch ganz leicht nachspielen. Die problematischste Stelle der Schultertasche war der Verschluss. Ich habe mich sehr bemüht das Stoffmuster so genau wie möglich in den Reißverschluss einzuarbeiten. Zum Glück habe ich es geschafft und die Tasche kann sich sehen lassen, oder was meint ihr?
 

Im Innern der Tasche habe ich noch eine extra Aufsatztasche mit einem süßen Fuchsband aufgenäht. (Das Foto werde ich morgen bei Tageslicht knipsen und einfügen). Und den tollen Tipp von Julia in dem Schnittmuster hinter den Reißerschluss der Außentasche noch ein schönes Webband aufzunähen, habe ich auch beherzigt und mein heißgeliebtes Fuchswebband verwendet. Das gefällt mir ganz besonders gut, weil es beim Öffnen einen wundervollen Überraschungseffekt hat.


Auf der Rückseite, die gar keine echte Rückseite ist, weil man die Tasche einfach beidseitig verwenden kann, habe ich eine zweite kleine Tasche gezaubert. Mit dem kleinen Stern verwandelt sich die Kinderschultertasche ganz zauberhaft in eine fuchsige "StarTasche". 


Wenn meine Idee euch auch gefällt und ihr mir gerne dafür einen Stern verteilen wollt, dann klickt ganz schnell mal zum Wettbewerb von Lillesol und Pelle. Dort könnt ihr ab morgen Eure Stimmen abgeben. 


 Eine Stimme habe ich hoffentlich sicher, nämlich die meiner Tochter. 
Bis zu ihrem Geburtstag dauert es nicht mehr lange und dann kann ich ihr 
ganz bestimmt damit eine große Freude bereiten.

Fuchsige Jeansgrüße
sendet Euch

Karin













Freitag, 29. Januar 2016

Der Fuchs, der keine Gänse beißen wollte ....

der etwas andere Jeansrock 
für den 3. Nähwettbewerb von Lillesol & Pelle

Als ich im Netz den diesjährigen Lillesol & Pelle Wettbewerb entdeckte, war klar, da möchte ich unbedingt dabei sein. Die Aufgabe „Nähe ein Kleidungsstück oder Accessoire nach einem lillesol & pelle Schnittmuster aus einer alten Jeans“. Also, wenn das Thema nicht zu mir und meinem Blog passt, dann weiß ich auch nicht weiter. Als diesen Sommer meine erste Veröffentlichung in dem Sonderheft von Sabrina: Nähen - Jeansrecycling herauskam, war auch ein Umsetzungsbeispiel für einen niedlichen Jeanskinderrock von Lillesol und Pelle enthalten. Schon im Sommer wollte ich diesen Rock als neues Lieblingsoutfit für meine Tochter kreieren. Aber da musste erst der neue Wettbewerb ausgeschrieben werden, damit ich auch endlich damit anfange ;-))).


Als Grundlage für meine Umsetzung diente also das Lillesol & Pelle Schnittmuster aus dem Sabrina Sonderheft, eine alte Kinderjeans von Mina, das Kinderbuch: "Der Fuchs, der keine Gänse beißen wollte" von Sebastian Loth sowie ein alter Unterrock, den mir meine Schwiegermutter mitbrachte. Seit Mina die süße Geschichte von Sebastian Loth im Kindergarten gehört und das Christkind ihr auch das lustige Kinderbuch "gebracht" hat, liebt sie diese Geschichte so sehr, dass sie gar nicht genug davon bekommen kann. So ist es kein Wunder, dass ich mir für ihren neuen Kinderrock aus einer alten Hose genau diese Geschichte vom "Fuchs, der keine Gänse beißen wollte" als "Aufhänger" ausgesucht habe. Da ihr vermutlich die Geschichte nicht kennt, möchte ich sie euch mithilfe meines rockigen Recyclingprojektes kurz erzählen:


Der kleinste Fuchs Jakob lebt mit seiner Familie im Wald.
Wie jeder andere Fuchs, so soll auch Jakob erwachsen und selbstständig werden
und Gänse fressen. Doch die mag er überhaupt nicht,
deshalb fragt er andere Waldbewohner,
was er stattdessen fressen könne.


Er probiert so einiges, doch am besten schmecken ihm ....
 

...bestimmt kennt ihr schon die Lösung ;-))).
Zu viele Einzelheiten darf ich hier natürlich nicht verraten,
aber mit dem neuen Lieblingsrock von Mina
lässt sich diese wunderschöne Tiergeschichte bestens nachspielen.
Mithilfe von Kam Snaps, Knöpfen und dem herrlichen Wollfilz,
kann der Rock immer wieder individuell verändert werden. 


So kann sich das Outfit ganz leicht verwandeln und wenn Mina wieder ein anderes
Lieblingsbuch als Favoriten wählt,
ja, dann kann ich den Fuchs mitsamt dem Fuchskörper einfach aus den
praktischen Gürtelschlaufen ziehen
und ein neues Werk kreieren. Total praktisch, oder?


Übrigens habe ich für den gesamten Rock tatsächlich nur eine Kinderjeans verwendet.
Die Löcher an den Knien habe ich zum Glück kaum sichtbar mit Jeansresten flicken können.
Es war gar nicht so einfach über die dicken Außenziernähte der Kinderhose zu nähen
und sie so zu verteilen, dass der Rock noch Falten wirft. Auch das selbsthergestellte Schrägband
am unteren Saum war durch die Ziernähte gar nicht so einfach festzunähen.
 Nur die 5 Gürtelschlaufen habe ich von einer anderen alten Jeans geklaut ;-)).
Da Mina gestern im Klavierunterricht das Lied:
"Fuchs, du hast die Gans gestohlen"
gelernt hat,
möchte sie nun noch eine Gans dazu.
Welche Wünsche sie morgen wieder hat??? 


Ich konnte Mina mit dem fuchsigen Recyclingrock eine große Freude bereiten
und wenn euch meine Idee gefällt,
dann stimmt doch ab Dienstag, 01.02.201
bei Lillesol und Pelle für meinen Entwurf ab.
Damit würdet ihr mir eine riesengroße Freude bereiten.

Fuchsige Freitagsgrüße
sendet

Karin









Montag, 17. August 2015

Sonnenglanz in einem Recycling Wendekissen -


da jede Tageszeit 
in einem ganz besonderen Licht glänzt!


Als ich den Wettbewerb zum Thema "Sonnenglanz" auf dem Blog von Bernina zum ersten Mal las, wusste ich sofort, das ist ein Thema für mich. Durch die Urlaubszeit, einige andere Projekte und familiären Aufgaben war ich dennoch zunächst gehindert sofort loszulegen. So konnten meine Ideen zu dem Sonnenglanz-Großprojekt auch lange heranreifen ;-))). Die letzten beiden Wochen waren dementsprechend auch sehr gefüllt mit meiner Umsetzung:

 Ein recyceltes Wendekissen mit tageszeitlichem Sonnenglanz


Das Glänzen der ersten Sonnenstrahlen durch ein Kirchenfenster greift die Vorderseite meines raffinierten Wendekissens auf. Ein ausrangiertes braunbeiges Herrenhemd, eine alte Tischdecke, ein Reststück geblümten Stoffes und das orangefarbene alte Sofakissen wurden für diese erste Szene zusammengestellt. Mit der nicht ganz so einfachen Patchworktechnik „Cathedral windows“, konnte ein fast reales Kirchenfenster geschaffen werden. Die ersten Lichtstrahlen am Morgen gelangen durch dieses Fenster und können mithilfe der eingenähten Magnete nach Bedarf auch vom Fenster wieder abgenommen werden. Dann können sie als Halskette und Ohrringe ausgeführt werden. 


Auf der Rückseite des Kissens erstrahlt der Glanz der heißen Mittagssonne. Der abnehmbare Stickrahmen (magnetisch) stellt einerseits den Mittelpunkt der Sonne dar und verkörpert andererseits durch die mit Perlen und Paillietten verzierte, ehemalige weiße Häkelmütze meiner Tochter, die leuchtende Kraft der Sonne. Ein Blick in die heiße Mittagssonne zeigt sowohl einen nach allen Seiten schimmernden Kreis („genähmalt“ mit braunen und goldenen Tönen) als auch ein strahlendes Kreuz (Kellerfalten). 


Dreht man das Kissen wieder auf die Vorderseite und löst den mit Magneten und Druckknöpfen angebrachten „Cathedral-Window-Teppich“, so wird der Blick durch ein geöffnetes Rundbogenfenster auf das Meer und die untergehende Sonne möglich. Erinnerungsfotos von einem Familiensommerurlaub inspirierten zu dieser Darstellung der Abenddämmerung: sowohl das Glitzern der Sonne auf dem Meer als auch die am Himmel verteilten Rottöne faszinieren immer wieder aufs Neue. Hier treffen typische „genähmalte“ Elemente auf mein Lieblingsmaterial Jeans. Hinter dem Meer lassen sich ganz leicht die „herumliegenden Fernbedienungen“ aufbewahren. 





Gestern habe ich so mein Großprojekt auf dem Bernina-Blog umschrieben und versprochen, dass es heute mehr Details geben wird. Ich hoffe ich habe eure Neugier geweckt, denn nun möchte ich über meine Ideen, einige Details und meine integrierten Bloggeraktionen berichten ;-).

 
Schon lange verfolge ich die Stoffspielereien auf vielen verschiedenen Blogs und bewundere, was da alles gezaubert wird. Jeden Monat gibt es ein neues Thema. Bei der lieben Martina (machwerk) sah ich die neueste August-Aktion: "Ich war einmal ein Oberhemd ..." und da war auch schon die Idee geboren für mein Kirchenfenster ein Hemd meines Mannes zu nutzen ... meine Wahl fiel auf das braunbeiges Hemd, das irgendwie nie getragen wurde.


Aber aus dem Hemd tatsächlich die benötigten 24 x 24cm großen Stücke zurecht zu schneiden - ganze 12 Stück - ich sage euch, das war eine Herausforderung (gerade an den Ärmeln). Ich habe mit meinem Mann gemeinsam einen ganzen Sonntag Nachmittag gebraucht, um tatsächlich alle 12 Teile sauber und zentimetergenau zurechtzuschneiden. Während mein Göttergatte noch rechnete, habe ich sogar mein erstes Stück zu klein abgeschnitten :-(.





Aber, wie ihr seht, habe ich bzw. haben wir es gemeinsam gemeistert und bin richtig stolz über das Ergebnis. Zwei Nähte konnte ich am Ende wegen der Dicke nicht komplett bis zum Schluss mit der Nähmaschine quilten (sieht man ja nicht mehr ;-).




Das Hemd meines Mannes ist fast vollständig aufgebraucht. Die Cathedral-Window-Technik habe ich übrigens zum ersten Mal ausprobiert und mit viel Freude über das Ergebnis gestaunt. Nach der Anleitung von pattydoo aus der Handmade Kultur Ausgabe von Oktober 2014, habe ich nicht nur die Fenster gefüllt, sondern auch unter den umklappbaren Kanten die dunkelbraune Tischdecke passgenau in die Quadrate eingenäht. Ich finde, dass dadurch das Kirchenfenster noch besser zur Geltung kommt.


Hinter drei "Fensterscheiben" befinden sich "versteckte" Magnete, damit die Sonnenstrahlen abgenommen oder auch versetzt werden können. Das Besondere an diesen Strahlen: sie können auch als Schmuck genutzt werden. In dem rechten Foto seht ihr meine erste Kette, die einerseits durch den Organzastoff leuchtet, aber auch mit den Perlen und Paillietten glitzert.

Die zweite Kette habe ich bereits auf meinem Blog gezeigt. Hergestellt wurde die Kette aus der verdeckten Knopflochleiste und die passenden Ohrringe aus den Kragenspitzen des Herrenhemdes. Da seid ihr mit Euren Vermutungen ja schon sehr nahe gekommen ;-).




Nun habe ich erst den ersten Teil meines Wendekissens genauer beschrieben und stelle fest, wie lang der Post geworden ist. Ich bedanke mich erstmal ganz herzlich für Euer Interesse und hoffe, dass ihr gespannt seid, wie es weitergeht ;-).


Für meine Kinderkunstmontagsleser 
habe ich noch schnell eine witzige Collage:


Die Sonne im Hintergrund haben zwei Jungs in der Sommerkunstschule, die auch meine Zwillinge besucht haben, gemalt. Ein wenig verändert und in das hübsche Juli Ping-Pong Bild eingebaut, erhält das Kinderkunstwerk eine ganz neue Bedeutung ;-))). Weitere Ping-Pong Bilder und Informationen findet ihr bei Lucia und Ghislana.

Sonnenstrahlengrüße sendet
Karin

Freitag, 31. Juli 2015

Julistickrahmen und oberhammerschöne Freuwoche

 mit meiner ersten Veröffentlichung :-))))


Ich weiß eigentlich gar nicht, wie ich so recht meinen heutigen Post anfangen soll, denn meine Freugründe häufen sich in letzter Zeit. Ich fange aber mit dem soeben eingetroffenen Freugrund Nummer 1 an: denn ich habe in dem neuen Jeansrecyclingheft von Sabrina meinen putzigen Waldbewohner mit Anleitung veröffentlichen dürfen. Mein Exemplar der speziellen Nähzeitschrift: Jeansrecycling von Sabrina Nähen hat mir unser Postbote heute Morgen überreicht ;-)))). Ganz viele tolle Upcyclingideen regen zu neuen Ideen an und für mich als Jeansfan ein absolutes MUSS. Das ist schon ein tolles Gefühl die erste selbstverfasste Anleitung abgedruckt in den Händen zu halten. Ich danke besonders Chriss (kitschwerk), die meinen Blog gefunden und für einen Beitrag in der aktuellen Ausgabe vorgeschlagen hat. Dabei sprüht Chriss selbst vor lauter kreativen Ideen und ich frage mich schon, wann sie die Zeit findet ihre wunderschönen Werke zu produzieren. Am besten ihr schaut selbst schnell bei ihr vorbei und gleich im nächsten Zeitschriftenladen um die neueste special Ausgabe von Sabrinä nähen zu kaufen ;-)))).


Am besten schaut ihr dann gleich noch in das neue "Lena Patchworkthemenheft: "Trendige Taschen". Dort wird mein Blog unter der Rubrik: "Neues aus dem Netz - Lieblingsblogs und kreative Seiten mit vielen DIY-Projekten" vorgestellt. Diese Zeitschrift erreichte mich schon gestern und hat mein Herz vor Freude schon einige Luftsprünge machen lassen - ihr wisst hoffentlich wie ich das meine. Ist doch dort tatsächlich meine erste Jeanstasche, die ich für einen Wettbewerb genäht habe, abgebildet. Damals besaß ich noch keinen Blog, aber eigentlich liegen darin meine Wurzeln.


Die witzig bemalten Steine sind von unserem gestrigen Projekt der KinderKunstWoche. Carla Sonheim zeigt auf tollen Videos wie schon in kleinen Kindern große Künstler stecken. Und wir haben soooo viel Spaß dabei, dass wir bisher die ganze Woche sehr kreativ waren. Unsere gemeinsam gelegten Fische schwimmen noch schnell zu andiva hinüber, die jeden Freitag außergewöhnliche Fischwerke sammelt.


Dann hat meine Tochter bei einem Malwettbewerb gewonnen und einen Mia and Me Schulranzen mitsamt allen dazugehörigen Utensilien wie Mäppchen, Turnbeutel, Schlampermäppchen und Schwimm- bzw. Allroundtasche gewonnen. Ich sage euch als das Paket hier eintraf, habe ich beim Öffnen mehr gezittert als meine Tochter (vor allem als ich den Absender gesehen habe). Sie wollte den Ranzen gar nicht mehr ausziehen und ihn sogleich stolz allen präsentiert. Und nach den Ferien ist meine Kleine doch tatsächlich schon eine Große im Kindergarten und damit ein Baschuki-Kind (= BAld-SCHUl-KInd). Wie die Zeit vergeht, das ist kaum zu glauben.


Bisher habe ich auch immer noch nicht die wundervollen Junistofftauschkarten und die drei bisher eingetroffenen Sommerfrüchtchen zeigen können. Aber ich glaube, dass damit dieser Post zu lang werden würde, deshalb gibt es vorerst nur ein Bild, welches ich noch schnell zu Katherina (der Initiatorin des Stoffkartentauschs schicke) und morgen früh werde ich bei einer schönen Tasse Kaffee dann mehr berichten ...


Aber ich habe es tatsächlich eben geschafft meinen Julistickrahmen fertig zu stellen. Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Ich habe daran bisher am längsten gesessen (auch wenn man davon nicht viel sieht). Es ist gar nicht so einfach eine Idee, die man im Kopf entwickelt hat auch umsetzen ... vor allem wen einem das technische Know How noch etwas fehlt ;-).
 

Nachdem ich mit meiner Marvel-Holiday-Bag bereits meine Erfahrungen aus unserem Sommerurlaub im Bayerischen Wald aufgegriffen habe, wollte ich nun unserem Kurzurlaub in Paris meinen Julistickrahmen widmen. Den passenden Hintergrundstoff habe ich übrigens im Kaufhaus "Reine" - ein MUSS für alle nähbegeisterten Kreativen - in der Nähe vom Montmartre entdeckt (natürlich habe ich noch einige andere wunderschöne Streichelstöffchen gefunden und gekauft ;-)).


Eine LOCKwerkFahne steckt auf einer Nadel in der Stadt der Liebe (nein dieses Mal gibt es keine Magnete ;-)). Passend zur Stickrahmengröße habe ich in mühevoller Photoshoparbeit eine eigene Plotterdatei zu Paris entworfen: mit bedeutungsvollen Sehenswürdigkeiten, die man einfach in dieser wundervoll romantischen Stadt besucht haben sollte. Eigentlich gibt es dort sooooo viel zu erleben und zu entdecken, dass dieser winzige Stickrahmen einfach nicht ausreicht. Zum Beispiel hat Mina - vermutlich als einzige Fünfjährige auf dieser Welt - auf der Spitze des Eiffelturms eine halbe Stunde geschlafen.


Klar, nach dem langen Anstehen - und das sogar zwei Mal: erst um auf die zweite Plattform zu gelangen und dann ein weiteres Mal um mit dem Aufzug zur Spitze zu fahren - muss man sich doch ausruhen. Ich habe die kleine müde Maus einfach auf meinen Schoß genommen und mich mit ihr auf den einzigen winzigen Sitzplatz gesetzt. So hat sie sich ausruhen können und ich konnte die vielen lächelnden Besucherblicke beobachten. Ein deutscher Mann meinte, ob ich auch schon das Foto für ihr Hochzeitsalbum gemacht hätte. Aber klar doch ;-))).

Mein Tipp für alle zukünftigen Besucher des Eiffelturms:
Besorgt euch die Eintrittskarten zwei Tage vorher online im Netz 
und ihr könnt einfach so an den wartenden Massenschlangen vorbeiziehen!!!!



Zurück in Deutschland (Fahne ist umgesteckt) habe ich nun fast eine Woche gebraucht, um meine Idee für den Julistickrahmen in die Tat umzusetzen. Eine passende Silhouette zu zaubern war soooo anstrengend, aber zum Glück habe ich heute computertechnische Unterstützung von meinem Göttergatten erhalten. So kann ich nun meinen Julistickrahmen zur Pinnwand von Mareike schicken. Sie hat bestimmt schon nicht mehr damit gerechnet, dass ich es noch schaffe, oder? Unsere gemeinsame Pinnwand lohnt sich zu besuchen, denn unser Jahresprojekt feiert schon Bergfest und mit Janka haben wir noch eine weitere "verrückte Jahresstickrahmenmittstreiterin" gefunden ;-). 

Ach ich könnte euch noch sooo viel mehr über Paris berichten,
aber das Bett ruft, 
ich trinke mit meinem Mann noch ein Glas Sekt und freue mich
über diese wunderbare Woche,
schicke schnell noch meine Fische zu andiva rüber
und vertröste meine KinderKunstWochenZuschauer auf morgen 
(oder doch besser auf Montag),
denn heute haben wir unsere LOCKwerkE einfach nicht anfertigen können. 

Au revoir

Karin

verlinkt mit Scharlys Kopfkino, Freutag, Plotterliebe,
Kiddikram, Bines Happy Jeans