Dienstag, 5. Dezember 2017

In der Weihnachts- ähm Engelsbäckerei

gibt´s so manche Leckerei ;-))))


Gestern habe ich in einem Kindergarten in meiner Umgebung 
eine Weihnachtsbäckerei für Klein und Groß durchgeführt.
13 kleine Bäckerinnen und Bäcker sowie 12 große Engelchen
haben in 2 1/2 Stunden einige kreative Weihnachtsschleckereien umgesetzt.


Dazu habe ich unterschiedliche Stationen vorbereitet:
Zunächst mussten die Amerikaner gebacken werden.
Nach dem Abkühlen wurden sie ganz "nikoläusig" dekoriert:

Neben lustigen Nikolausgesichtern,
tauchte auch ein Schneemann auf ;-))).


Dieser ließ es sich nicht nehmen
und spielte mit den Schneebällen,
die in der Zwischenzeit von kleinen Kinderhänden geformt wurden ;-))).


Upppps, da hat ihn doch ein Schneeballplätzchen am Kopf getroffen.
Schnell schlossen sich alle Bällchen zusammen und bildeten einen hübschen Stern.



Im Mittelpunkt stand ein mit selbstgemachter
HimbeerLimettenBananenmarmelade
gefüllter Schneeball.

An einem anderen Tisch,
wurden aus kleinen und großen Marshmallows lustige Schneemannspieße gebastelt.
Im Glas wartete er ungeduldig auf die dazugehörigen Schneebällchen und Makronen.


Die Makronen tobten sich noch ein wenig mit dem TicTacToe-Spiel aus,
bis sie dann doch im Schneemannglas landeten ;-).



Abschließend wurden die Glasdeckel verziert
und das "Weihnachtsbäckereilied" gesungen.
Vergnügt verließen die kleinen und großen Bäckerinnen und Bäcker
die Weihnachtsbäckerei.


Vielleicht wird das kreative Schneemannglas 
an Weihnachten ja die Großeltern überraschen.


Die Vorbereitung und Durchführung hat mir große Freude gemacht.
Natürlich warten meine treuen Leser auch heute ein neues Adventskalendertürchen.


Da der Stoff und die Chemikalien zur Cyonotypie zuletzt nicht mehr
gereicht haben, aber meine Engelsbäckereicollage schön zu der
Weihnachtsbäckerei für Klein und Groß passt,
zeige ich Euch heute leider nur eine Vorlage zum Blaudruck.


Am Computer habe ich ein wenig versucht den Blaudruck herzustellen.
Vielleicht hätte meine fünfte Engelsadventskalenderstoffpostkarte
in etwa so ausgesehen.

Plätzchenduftgrüße aus der Engelsbäckerei
sendet Euch

Karin











Montag, 4. Dezember 2017

Ein Schneeengel

sollte jeder in seinem Leben 
mindestens einmal gemacht haben!


Passend zum gestrigen Schnee gibt es heute einen Schneeengel-Blaudruck. 
Leider bin ich mit diesem Kartenergebnis nicht ganz so zufrieden. 
Die Bilder und Formen sind sehr undeutlich,
deshalb bekommt ihr heute auch mal meine am Computer erstellte
Collage als Ausgangsbild für den Blaudruck zu sehen.


Hast du schon deinen Schneeengel gestaltet?
Hast du dich schon einmal rücklings in den Schnee fallen lassen
und dabei deine Arme und Beine auf und ab bewegt,
sodass sich die Form eines Engels im Schnee abbildete?
Es macht riesengroßen Spaß,
deshalb steht dieser Engel auch für Lebensfreude und Glück.
Hast du dich schon einmal in den Schnee fallen lassen
und dich federleicht gefühlt?
Waren deine Wangen schon mal vor Kälte und Freude gerötet
und die Augen mit einem Glitzern und Strahlen versehen?
Wenn ja, dann erinnere dich an diesen wundervollen Moment!
Wenn nicht, dann solltest du dir dieses Erlebnis vornehmen!
Vielleicht gibt es schon bald wieder neuen Schnee,
vielleicht fährst du in den Winterferien in die Berge,
dann hast du ganz bestimmt Gelegenheit dazu!

Welche Vorschläge habt ihr, was man unbedingt mindestens 
einmal in seinem Leben gemacht haben sollte?

Schneeengelgrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Weihnachtszauber 2017, 




Sonntag, 3. Dezember 2017

Engelsspuren

hinterlassen ihre Abdrücke in unserem Herzen

Ich habe mich sooooo sehr über die lieben Kommentare zu meinem Engelstoffpostkartenadventskalender gefreut. Vielen lieben Dank an Euch alle.
Besonders, dass ich mit meinem Bild und dem Text gestern meine Freundin zum Nachdenken angeregt und nach langer Zeit wieder etwas vom Kreativhäxli gehört habe,
erleichtert mir die Motivwahl meines heutigen Türchens ;-))).
Veronika schreibt in ihrem Kommentar:
"Einen Engel erkennt man nicht zwingend an seinen Flügeln, sondern an den Spuren, die er hinterlässt.."
dass passt perfekt zu meinem Cyanotypie-Engel aus Fuß- und Handabdrücken:


Im Hintergrund des Blaudrucks verschwimmen und überlagern sich verschiedene Spuren. Im Alltag ist es nicht immer leicht aufmerksam zu sein und auf die kleinen oder großen Wunder zu achten. Wie schnell verrinnt die Zeit und aus den noch kleinen Handabdrücken unserer Kinder werden große, zupackende Hände. Wie schnell unsere Kinder doch aus den gerade eben noch neuen Schuhen herauswachsen! Der Kinderengel aus Hand- und Fußabdrücken in der linken Bildhälfte steht für ganz besondere Momente. Er hinterlässt seine Spuren, wenn wir uns bewusst Zeit für unsere Kinder nehmen: sie beobachten und begleiten, sie unterstützen und helfen. Im rechten Vordergrund erkennt man die Silhouette einer Frau. Sie scheint aus dem Bild herauszutreten und sehr beschäftigt zu sein. Leider ist es in unserer heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach, diese Inseln zu schaffen. Nehmen wir uns heute am ersten Advent bewusst Zeit für unsere Kinder, wenden uns ihnen zu und lassen wir ihre Spuren in unserem Herzen wirken.

Engelhafte Momente wünscht Euch

Karin

verlinkt mit Weihnachtszauber 2017, 


Samstag, 2. Dezember 2017

Der Lichtengel

leuchtet in der dunklen Nacht



Das zweite Türchen zeigt uns mit unterschiedlichen Lichtstrahlen die Form eines Engels.
Engel leuchten uns den Weg, sie erhellen unser Leben 
und geben uns auch in der Dunkelheit Wärme und Geborgenheit.
Die unterschiedlichen Schriftarten für das Wort Engel sollen einen Flügel darstellen.
Manchmal erkennen wir einen Engel nicht gleich
und bemerken erst viel später wie wichtig eine Person für uns ist oder war.
Manchmal sagen wir zu einem Mitmenschen ganz bewusst: "Du bist ein Engel"
und verdeutlichen damit die Bedeutsamkeit dieses Menschen.
Nehmt euch heute einige Minuten Zeit und denkt einmal darüber nach:
Wer ist für mich ein Engel?
Für wen war/bin ich ein Engel?
Gibt es einen Engel in meinem Leben,
den ich bisher noch nicht als Engel wahrgenommen habe
und könnte ich ihm vielleicht sagen,
wie wichtig er für mich ist?

Lichtengelgrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Weihnachtszauber 2017, 

Freitag, 1. Dezember 2017

Ein Engelstoffpostkartenadventskalender,

der die Spätsommersonne engelhaft einfängt!



Die diesjährige Sommerpost hat mich gefesselt, beeindruckt und so inspiriert, dass ich in diesem Jahr für euch einen SonnendruckStoffpostkartenAdventskalender gestaltet habe. Mit dem passenden Begriff von Susanne (Frau nahtlust): "federleicht" ist dann ganz schnell meine Idee für einen Engelkalender entstanden. Leider bin ich bisher noch gar nicht dazu gekommen, mein Sommerpoststöffchen euch so richtig vorzustellen. Dazu werde ich mir nun im Advent die Zeit nehmen, denn alle Engelkarten sind Sonnendrucke. Die Gestaltung der einzelnen Engel ist am Computer entstanden und hat viel Zeit in Anspruch genommen. In den einzelnen Bildern werdet ihr den ein oder anderen Lieblingskünstler von mir entdecken können, aber auch beliebte Weihnachtsmotive haben mich bei dieser Arbeit beeinflusst .... aber zu viel möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten ;-). Leider hat nicht jeder Sonnendruck so geklappt, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt habe, aber das macht nichts. Ich werde euch alle Ergebnisse präsentieren und hoffen, dass meine Engel eure Herzen erreichen ;-).


Gerade mein erstes Engelchen ist leider so richtig "schief" gegangen. Angefangen hat es damit, dass meine vorbereiteten und zurechtgeschnittenen Stöffchen leider nicht ausgereicht haben und sowohl die notwendige Chemikalien als auch die Sonne letztlich fehlten bzw. leer wurden. So sollte dieses 1. Türchen eigentlich ein Deckblatt werden, denn tatsächlich habe ich dieses Bild auf Papier gedruckt. Während nach der Belichtung das Motiv noch sichtbar war, ist es während der Trocknungsphase komplett verschwunden. Ja, ihr lest richtig, das Blatt war wirklich weiß. Erklären kann ich es nicht. Mein Mann meint, dass ich die Chemie nicht genügend aus dem Papier ausgewaschen hätte. Ich hatte Angst, dass das Papier zu sehr aufweicht und habe es deshalb viel zu schnell wieder aus dem Wasserbad genommen. Keine Sorge, dass ist mir mit den Stöffchen nicht passiert ;-))). Das Engelchen ist eine Kombination aus einer Kinderzeichnung von Mina, eigenen Ideen und einem Bild, dass ich bei Instagram gesehen habe.


Ich freue mich, wenn ihr mich durch die Adventszeit begleitet
und euch von den Engeln "erhellen" und erfreuen lasst ;-)).

Engelsgrüße
am 1. Dezember
sendet Euch

Karin





Mittwoch, 29. November 2017

MarkMaking im Novembergrau

mit vielen unterschiedlichen Inspirationsquellen


entschuldigt bitte, dass ich euch immer noch nicht meinen Stickrahmen vorgestellt habe. Wir hatten eine Austauschschülerin aus Moldawien für kurze Zeit aufgenommen und dadurch sehr viele schöne Erlebnisse, Begegnungen und Termine gehabt. Zudem konnte ich letzte Woche eine neue Runde meines kreativen Vorlesens starten. Da der novembergraue MarkMakingMonat von Michaela mich diese Woche sehr inspiriert hat, möchte ich zu später Stunde noch einen kleinen Einblick geben:

Begonnen hat alles mit einer Malerrolle.
Ich benötigte graues Papier und habe mit einer einfachen Malerrolle das Papier


zunächst in einen Winterwald,


in lange Regentropfen


und letztlich in ein Regentropfenspritzerbild, 
das ich mit verschiedenen Stempel von Stampin up bearbeitet habe, verändert.
Aber eigentlich benötigte ich einen einheitlichen grauen Hintergrund,
um Schneeflocken darauf tanzen zu lassen.


Die Schneeflocken habe ich mit einem zusammengebundenen Wedel
von Blauregenästen getupft.


Mein Sohn Sam, Mina und ihre Freundin haben wundervolle Winterbilder gezaubert.
Neben dem Blauregenwedel dienten einfache Ohrstäbchen und
plattgefahrene Bierdeckel als Mal- bzw. Druckwerkzeuge.


Auf die Idee die Knöpfe des Schneemanns mit Bierdeckel zu drucken,
brachten mich die Berichte von Frau Frosch mit ihren MarkMaking Experimenten.
Im Kindergarten habe ich dann das Buch:
"Wer baut denn hier ´nen falschen Schneemann von Matthias Sodtke vorgelesen.


Da es bei uns leider noch nicht schneit,
konnten die Kindergartenkinder leider nicht mit echtem Schnee bauen,
aber dafür nach ihren eigenen Vorstellungen
mit Ohrstäbchen bzw. Kuhtipps und Blauregenwedel experimentieren.
Die Ergebnisse sind ganz großartig geworden.


Und auch unsere Austauschschülerin hat dieses Winterbild,
nach einer Instagraminspiration, 
als ScherenschnittBlauregenwedeldruckKunstwerk geschaffen.


Und heute habe ich zwischendurch noch eine kleine Adventgirlande
nach einer Inspiration von Sabine (Insel der Stille) gewerkelt.
Der Blauregenwedel war dabei wieder im Einsatz ;-)).
Allerdings habe ich nur eine Seite fertig bekommen
auf der anderen Seite werde ich mit Farbstreifen experimentieren
und damit in die Dezembermuster übergehen.

Nun schicke ich meine Novemberwerke noch schnell
und hoffe sehr,
dass es auch bei uns bald schneien wird
(das nächste kreative Kindergartenprojekt mit Schnee ist 
nämlich schon wieder in Vorbereitung ;-))

Blauregenwedelgrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Mustermittwoch, 






Freitag, 17. November 2017

Warum ich nähe und blogge!

Ein Blick hinter LOCKwerkE

Als mich die Anfrage von Mareike erreichte, ob ich nicht Lust hätte an der BlogHopTour "Warum ich nähe und blogge" von Ronja (just sewn) und ihr mitzumachen, war ich sofort begeistert. Mareike habe ich doch durch das Bloggen kennen gelernt und nun verbindet uns schon (fast) 3 Jahre das gemeinsame Stickrahmenjahresprojekt.


In diesem Jahr suchen wir beide abwechselnd drei Begriffe pro Monat aus,
die wir dann in einem Stickrahmen umsetzen.
Das ist ganz schön spannend, denn gerade die unbekannten Begriffe sind sehr reizvoll.
Oftmals stöhne ich am Anfang und weiß gar nicht, wie ich überhaupt beginnen soll.
Umso überraschter bin ich meist über mein eigenes Ergebnis.
Ganz aufregend ist es natürlich auch immer zu sehen,
was meine Partnerin Mareike für ein neues Kunstwerk geschaffen hat.
Die drei neuen Begriffe für November durfte ich vorgeben:
Inspirationsquelle - Blogname - Lieblingstechnik.
Ich habe sie bewusst für diese BlogHopTour ausgesucht,
um mich bzw. meinen Blog und meine Nähleidenschaft in einem Stickrahmen vorzustellen.


Aber wie kam ich eigentlich zu meinem Blog?
Während des wöchentlichen Tanzunterrichts bin ich von meiner heutigen Freundin Nadelfee auf meine selbstgenähte Handtasche angesprochen worden: "Nähst du auch?", "Naja, ich habe früher viel mit meiner Mutter genäht und ich habe nach langer Zeit mal wieder einen Kurs besucht. Nur so ab und zu, aber ich würde sehr gerne mehr nähen, wenn es meine Zeit erlauben würde." lautete damals meine Antwort. Schnell kamen wir ins Gespräch, lernten uns besser kennen und so entwickelte sich bis heute eine feste Freundschaft. Meine Freundin machte mich auf Wettbewerbe aufmerksam und meinte, dass ich meine vielen Ideen (egal ob genäht oder gemalt) unbedingt auch präsentieren müsse. Ihr Blog, ihre Tipps und letztlich auch ihre Überredungskünste verringerten meine anfängliche Skepsis immer mehr. Der Auslöser für die Eröffnung meines Blogs war schließlich ein Wettbewerb, um meine Jeansmonster an dem Wettbewerb teilnehmen lassen zu können.


Seitdem ist viel ins Rollen gekommen und ein Leben ohne meine Kreativität auszuleben, könnte ich mir auch gar nicht mehr vorstellen: die Teilnahme an weiteren Wettbewerben, ganz viele neue Freundschaften, erste Veröffentlichungen in Zeitschriften, neue Jobs (zwar sind das viele ehrenamtliche Tätigkeiten, aber wer weiß, vielleicht ergeben sich ja weitere Möglichkeiten), die Entwicklung meines Projektes: das Kreative Vorlesen sowohl in unserer Stadtbibliothek als auch in der Familienbildungsstelle Sankt Augustin, die Leitung zweier KunstAG´s an der Grundschule meiner Tochter, die Gestaltung zweier Bühnenbilder für Kulturprojekte (Mutathe), die Entwicklung von LOGOs, die Ausarbeitung von verschiedenen Kreativveranstaltungen in unserem Kindergarten .... (wirklich unglaublich, wenn ich das alles mal so aufliste). 


Seit 2014 entwerfe ich jedes Jahr einen Stoffpostkartenadventskalender und auch in diesem Jahr stecke ich mitten in den Vorbereitungen ;-)). 
Meine Ausbildung als Kunstpädagogin hilft mir natürlich enorm weiter und durch das Lehramtstudium werden mir auch viele Türen geöffnet. So kann meine Leidenschaft kreative Ideen selbst auszuprobieren und sie mit anderen Menschen zu teilen und vor allem mit Kindern auszuprobieren und weiterzuentwickeln auf vielfältige Weise blühen wachsen und Früchte tragen. Gerade der Austausch mit anderen Bloggerinnen bringt mich immer wieder auf neue Ideen. Seit ungefähr einem halben Jahr bin ich nun auch auf Instagram regelmäßig unterwegs. Die unzähligen Bilder, die ich mir (fast) täglich anschaue, inspirieren mich so sehr, dass mein Leben nicht ausreichen wird, um die gesammelte ToDoListe realisieren zu können ;-). Und doch kommen täglich neue "Spinnereien" (ganz liebevoll gemeint) dazu und meine Sammlung wächst und wächst. Es kribbelt regelrecht in meinen Fingerspitzen und das Bild erfasst mich dann so sehr, dass ich alles stehen und liegen lasse, um sofort damit anzufangen. Deshalb herrscht bei mir auch immer das sogenannte "Kreative Chaos" ;-))).


Ein Bild von meinem Kreativraum kann ich euch wirklich nicht zeigen, denn im Moment ist er wegen Überfüllung geschlossen ;-). Mein Sohn Sam sagt schon immer zu meinem Mann: "Die Mama braucht ein eigenes Atelier". Ach das wäre schöööön und so ein kleiner (ähm - hüstel - großer Traum von mir). Mein Arbeitsplatz ist eigentlich immer in unserem Wohn- und Essbereich. Ich glaube es gibt keinen Tag in der Woche, an dem unser Tisch frei geräumt ist (außer wir bekommen Besuch ;-))).


Viele virtuelle Freundschaften sind inzwischen durch Begegnungen, gegenseitige Besuche, Workshopteilnahmen, Bloggertreffen, gemeinsame Messebesuche und sogar schon durch eine gemeinsame Urlaubsreise so gewachsen, dass sich mein Leben sehr geändert hat: Es ist bunt und voller Leben, ständig etwas los, aber auch immer in Weiterentwicklung. Stillstand und Langeweile gibt es nicht und das gefällt mir richtig, richtig gut. Nur wenn wieder mal ein Test und eine Arbeit nach der anderen in der Schule meiner Kinder (und das kommt bei drei Kindern schon häufiger vor) geschrieben werden, gelange ich an meine Grenzen. 
Die lieben und netten Kommentare sind jedoch dann das Salz und/oder das Herz eines jeden Bloggers. Mein Herz wird weit bei den vielen liebevollen Worten, die ich bisher erhalten habe und dafür danke ich an dieser Stelle ganz besonders. Wie im wirklichen Leben, wo wir nach Lob suchen und uns oftmals viel Kritik entgegenströmt, bietet das Bloggen völlig andere Möglichkeiten zur Entfaltung. Ich habe so viele positive Erfahrungen bisher machen dürfen, dass ich jedem, der vor der Entscheidung steht, fange ich meinen eigenen Blog überhaupt an, nur sagen kann: "Versuche es, wage den Schritt und dann schau selbst, ob es das Richtige für dich/euch ist."


Ein unglaublich wichtiger Punkt ist meine Lieblingstechnik: das Nähmalen. Durch diese Technik kann ich eine Illustration auf Stoff bringen und einen eigenen Stil finden. Die Bilder mit der Nähmaschine zu gestalten ist so erfüllend und wenn mir eine ausgebildete Schneiderin dabei über die Schulter schauen würde a) mit welcher Maschine arbeite (siehe Foto oben) und b) nach welcher Methode ich dabei vorgehe, ich glaube, sie würde mir eine neue Maschine sponsorn ;-)). Aber ich liebe die Maschine meiner Mutter. Sie hat sie mir als ich auszog mitgegeben, sie kenne ich seit meiner Kindheit und daran hängt mein Herz. Leider sehe ich meine Eltern nicht so oft und irgendwie ist meine Mama dann bei mir. Natürlich freue ich mich, wenn ich bei einer Nähfreundin an einer modernen Maschine sitzen darf und oft fahre ich auch nach Hause und denke: "Ach das ist schon toll, welche Möglichkeiten ich mit einem neueren Modell hätte". 


Kreativ bin ich schon immer gewesen und Kunst war auch mein Lieblingsfach in der Schule.
Am Gymnasium konnte ich sogar meine ersten Kunstwerke an Freunde verkaufen.
Nach meiner Ausbildung als Bauzeichnerin, konnte ich im Kunststudium verschiedenste Techniken und Kunstrichtungen kennenlernen. Die Zeit des Referendariats an einer Realschule, meine ersten Lehrerjahre, die Geburt meiner Zwillinge, der Hausbau und dann meine Berufstätigkeit, ließen viele Jahre leider kaum Platz für die eigene künstlerische Entfaltung. Erst mit der Geburt meines dritten Kindes bin ich mit stolz Hausfrau oder wie heißt es so schön:
manage ich ein kleines, aufstrebendes Familienunternehmen ;-)))).
Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, wie viel Liebe und Arbeit ich in den letzten Jahren hier hineingesteckt habe, denn ganz viele Ideen bekomme ich mit, durch und von meinen Kindern ;-)). Bloggen, nähen und kreativ sein erfüllen mich und bieten mir 
die perfekte Möglichkeit mich zu entfalten.

Nun merke ich, dass dieser Blogpost sehr lang geworden ist. 
Ich denke, dass ich den Novemberstickrahmen in einem zweiten Teil genauer vorstellen möchte
und hoffe, dass ihr dann auch wieder dabei seid. 

Ich danke Euch fürs Mitlesen
(vor allem denjenigen, die es bis zum Ende geschafft haben ;-)))),
für die vielen lieben Worte (insgesamt unglaubliche 3275 Kommentare),
für die Freundschaften und Treffen
und
Danke, dass ich bei dieser wundervollen BlogHopTour dabei sein darf


Hier nochmals alle Tourdaten:
01.11.2017 Mareike von Rundherumblog
03.11.2017 Karin von Grüner Nähen
05.11.2017 Ines von Naehzimmerplaudereien
08.11.2017 Tina von Tina Blogsberg
10.11.2017 Gabi von made with Blümchen
12.11.2017 Melanie von Melinoliesl
15.11.2017 Susanne von nahtlust
17.11.2017 Karin von LOCKwerkE
19.11.2017 Maika von Maikaefer16
22.11.2017 Sandra Eule im Schlafanzug
24.11.2017 Ronja von just sewn

Herzlichst

Karin

verlinkt mit Freutag,