Mittwoch, 22. März 2017

Frühlingswiesen

zum Genießen ;-)))


Lange Zeit habe ich nun schon beim Müllerschen Mustermittwoch leider ausgesetzt, weil einfach zu viele andere Projekte dazwischen kamen. Da ich gestern Frühlingswiesen mit den KunstAG Kindern der hiesigen Grundschule gemalt habe und sie zu Michaelas Frühblühermärzmusterthema passen, möchte ich euch zu später Stunde noch diese wunderschönen Kinderkunstwerke zeigen. 



Als Grundlage habe ich mit Malerrollen eine grüngelbe und eine weißblaue Fläche rollen lassen. Dabei sollten die Kinder 1/3 der Fläche als Himmel darstellen und 2/3 für die Wiese.
Da sich das Blatt beim kompletten Einrollen mit Schultemperafarbe sehr eingerollt hatte,
sollten die Kinder einen kleinen Rand um die Frühlingswiese stehen lassen.
Gerade diser weiße Rand gab den Bildern einen besonderen Effekt.


Als Nächstes zeigte ich den Kindern mithilfe meines Beispielbildes, wie
sie ihre Frühlingswiesen zum Blühen bringen können
(beispielsweise breite Pinselstriche für die Gräser, Spritztechniken 
oder auch das Drucken mit einer Plastikgabel ...).
Grundlage bildeten die von den Drittklässlern gespflanzten Krokusse am Schuleingang.
Doch die Kinder haben jedoch ihren eigenen Kopf gehabt und
ihrer Kreativität freien Lauf gelassen:


So hat hier ein Mädchen die Blumen ganz wundervoll mit dem Finger ausgearbeitet ...

 und hier ist gleich noch ein Wolkenmeer hinzu gekommen ...


während hier ein Junge eher langstiellige Tulpen vor Augen hatte.
Alle Bilder sind einzigartig und eine wahre Augenweide.
Da möchte man sich doch direkt auf die Wiese legen
und den Frühling genießen.


 Heute haben uns allerdings die kurzen Sonnenphasen noch nicht nach draußen gelockt.
So hatte ich ein wenig Zeit, um mit meinem
Frühlingswiesengrundlagenbild 
ein wenig zu mustern.
Bei mir ist neues Frühlingsbriefpapier entstanden.

Frühlingswiesengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit MusterMittwoch,

Montag, 20. März 2017

Der Weg zum Glück

ist manchmal für kleine Igel gar nicht so leicht


Heute möchte ich euch gerne ein wunderschönes Kinderfrühlingsbuch mit zwei kreativen Gestaltungideen vorstellen. Ich habe das Buch: "Herr Eichhorn weiß den Weg zum Glück" letzte Woche den Vorschulkindern im Kindergarten vorgelesen. Alle Kinder waren begeistert und konnten die Frühlingsgefühle von Herrn Eichhorn, einem Igel und einem Bären auf vielfältige Weise miterleben.

Die kleinen und großen Tiere des Waldes erwachen und freuen sich, dass der Winter nun endlich vorüber ist. Alles ist irgendwie anders. Die Natur erwacht und es fängt an zu blühen. Und mit dem Frühlingsbeginn werden auch die Frühlingsgefühle geweckt. "Lasst uns in der Sonne liegen!" -  das lassen sich auch die Kindergartenkinder nicht zweimal sagen und strecken sich genüsslich auf dem Boden aus. "Lasst uns durch die Wiesen kugeln!" und alle Kinder drehen sich wild über den Boden. Da musste ich schon aufpassen, dass es nicht zu Unfällen kam. Aber was ist nur mit dem Igel los? Der hat so gar keinen Appetit, denn ...


... er hat eine Igelin am Fluss gesehen, die er unglaublich gerne ansprechen möchte. Doch leider traut er sich nicht so recht. Wie gut, dass er Herrn Eichhorn als Freund hat. Der weiß Rat, denn wahre Helden können das Herz ihrer Herzdame im Nu erobern. Herr Eichhorn gibt dem Igel viele Tipps, aber ob die immer so klug sind? Die beiden Freunde erleben zusammen einige Abenteuer und am Ende ....


erlebt der Leser eine Überraschung ;-)). 
Aber das müsst ihr natürlich selbst nachlesen ;-))

Ein herrlich illustriertes Buch, dass den Frühlingsbeginn sowie die Frühlingsgefühle absolut treffend und ganz bezaubernd verdeutlicht. Allein die Innenseiten der Buchdeckel haben mich sofort zu meiner ersten kreativen Umsetzung inspiriert.


In diesem Bild habe ich die zwei Bleistiftzeichnungen der Buchdeckelinnenseiten so zusammengesetzt und abgeändert, dass die Kindergartenkinder das Konzept des Künstlers: "Sebastian Meschenmoser" nachempfinden können. Sie zaubern nicht nur mit Farben den Frühling ins Bild, sondern dürfen sich auch nach Lust und Laune die Frühlingstiere überlegen, die die Sonne genießen: da tummeln sich in den Bildern dann Schmetterlinge, Käfer, Marienkäfer, Würmer, Bienchen und vieles mehr ....

Während die eine Hälfte der Kinder nun die schwarz-weiß Kopie kolorierte, 
konnte ich mit der zweiten Gruppe ein ganz anderes Igelkunstwerk gestalten.



Die vorgrundierten ovalen Malplatten in den Maßen 30 x 40cm, dienten als Vorlage, um darauf ein eigenständiges Igelbild zu gestalten. Mit Fingerfarben konnten die Kinder entweder mit Fingerabdrücken, mit dem Pinsel oder mit Holzstiften zwei Igel ausarbeiten. Das Gesicht der Igel habe ich bewusst Weiß gelassen.

Und diese süßen Kinderkustwerke sind entstanden:


Die ovale Form der Leinwände finde ich gerade jetzt zum Frühlingsbeginn sehr passend.
Die beiden Igel kuscheln sich yin und yangartig aufeinander.
So haben die Kinder nicht nur eine schöne Erinnerung an das Kreative Vorlesen,
sondern auch gelichzeitig ein Osterüberraschungsgeschenk für die Eltern.

Österliche Igelgrüße
sendet

Karin















Freitag, 17. März 2017

Kissen in Teamarbeit Teil 2

Das Recycling geht weiter


Ihr wartet bestimmt schon ganz ungeduldig auf meine Fortsetzung zu den Recycling Kissen. Es tut mir wirklich leid, dass sich meine Posts etwas verspäten. Das Leben mit drei Kindern und meine kleinen und größeren Ehrenämter stellen mich im Moment immer wieder vor neue Herausforderungen, sodass mir nicht immer die Zeit zum Schreiben bleibt. Vorgestern konnte ich wieder ganz neue Erfahrungen in einem Kindergarten sammeln. Dafür habe ich mir wieder eine ganz neue Idee für das kreative Vorlesen ausgedacht. Aber darüber berichte ich euch schon ganz bald. Wer mir auf Instagram folgt, kann schon erste Einblicke erhaschen ;-)).


Carmen (roetsch.net) und ich hatten an unserem ersten Treffen bereits das Londonkissen sowie das Fuchskissen zusammen gestaltet, darüber könnt ihr alles in meinem letzten Post nachlesen. Während des zweiten Treffens entstanden nun noch aus der argentinischen Weste ein kleineres Wollkissen.


Das fuchsähnliche Muster der Weste hat mich übrigens zu der Gestaltung des ersten Fuchskissens inspiriert. Uns beiden hat der Stoff der argentinischen Weste so gut gefallen, dass wir ihn lieber als Ganzes beibehalten wollten. Auf der Rückseite hat Carmen einen Reststreifen, der beim Zurechtschneiden übrig blieb, geschickt eingebunden. Dieser Streifen gefällt mir richtig gut, denn so kann eigentlich gar nicht von einer Rückseite des Kissens gesprochen werden.


Im Gegensatz zu diesem kleineren Kissen, war unser gemeinsames viertes Kissen wieder ein aufwändigeres Projekt. Das Motiv eines T-Shirts, was mir übrigens auch sehr gut gefällt, sollte unbedingt erhalten bleiben. Allerdings sollte dieses Kissen auch größer werden und so haben wir aus einem roten Kleid Samtstreifen zusammen mit Tüll angesetzt. 


Diese knifflige Tüftelarbeit hat zum Glück Carmen wieder perfekt gelöst. Ich kann euch sagen, dass das ganz schöne Nervenarbeit war, aber da die Kissen auch farblich zusammen harmonieren sollten, haben wir uns für diese außergewöhnliche Stoffkombi entschieden. Auf der Rückseite durfte ich mich dann wieder austoben;-))). Ich wollte schon immer mal das Ausfransen von Jeans ausprobieren. Zwei Jeanshosen schnitt ich deshalb so auseinander, dass sie perfekte Schrägstreifen für unser letztes Kissen ergaben. 


Nach dem Zusammennähen haben wir den Stoff schnell in der Waschmaschine gewaschen. Doch leider waren die Fransen noch nicht genug sichtbar und so haben wir von Hand noch ein wenig nachgeholfen. Ich finde das Ergebnis mit den hellen und dunklen Jeansstreifen wirklich klasse und die Reste durfte ich dankenswerter Weise auch einpacken. Mal schauen, was ich daraus noch so zaubern werde ;-)).  


Die Kissen passen perfekt zusammen und ob nun Vorder- oder Rückseite auf dem Sofa aufgelegt werden, hängt von der jeweiligen Tagesstimmung ab. Abwechslung bringen sie in jedem Fall. Schade, dass diese Unikate nicht auf meinem Sofa liegen, denn das Zusammenarbeiten mit Carmen hat sooo viel Freude bereitet. Das müssen wir unbedingt noch mal machen, liebe Carmen. Ich danke dir auch ganz herzlich für deine tollen Fotos, die du mir hier ganz liebenswerterweise für meine beiden Posts zur Verfügung gestellt hast. Ich bin bereit für das nächste Projekt ;-)))).

Allerliebste Teamworkgrüße
sendet Euch

Karin




Dienstag, 14. März 2017

Recycling Kissen in Teamarbeit

machen unglaublich viel Freude
und die Teamprodukte mit Carmen
können sich wirklich sehen lassen



Als mich Carmen (roetsch.net) anrief, ob ich Lust hätte gemeinsam mit ihr vier Kissen aus alten Kleidungsstücken (mit vielen Jeanshosen ;-)) zu nähen, war ich sofort Feuer und Flamme. Wir vereinbarten einen Termin und los ging es. Zunächst einmal sichteten wir die vielen unterschiedlichen Stoffe und Materialien. Zwei große Taschen waren gefüllt mit Hosen, Kleidern, Jäckchen und sogar einem BH. Daraus sollten zwei größere sowie zwei kleinere Kissen entstehen.


Aber wie das so ist, wenn zwei Kreative zusammenkommen, entstehen dabei so viele Möglichkeiten, dass es manchmal schwer ist, sich für ein Ergebnis schnell zu entscheiden. So haben wir unseren ersten Tag für die beiden ersten Kissen komplett aufgebraucht ;-)). Aber es sind wirklich Meisterstücke entstanden: das Londonkissen ist mein persönlicher Favorit. Grundlage bildet eine Einkaufstasche im London Design. Außen haben wir patchworkartig verschiedene Jeansreste zusammengefügt, wobei sowohl die Vorderseite als auch die Innenseite einer Jeanshose genutzt wurde. Ein besonderes Highlight sind die beiden kleinen "Verstecktaschen", die sich eigentlich per Zufall beim Zurechtschneiden und Legen ergeben haben. Hier kann nun bequem die Fernbedienung des Fernsehers aufbewahrt werden (oder natürlich auch andere Schätze). 


Auch die Rückseite haben wir mit vielen verschiedenen Jeansstoffen zunächst zusammengelegt. Um die Vorderseite des Kissens wieder aufzugreifen, haben wir eine dunkle Schleife eines Kleides mit vier Streifen integriert. Berechnet und zusammengenäht hat alles Carmen. Dafür habe ich sie sehr bewundert, wie exakt und genau sie alles hinbekommen hat.


Auch wenn ich selbst nichts an dem Kissen genäht habe, freue ich mich dennoch sehr, dass wir gemeinsam unsere Ideen daran verwirklichen konnten. Eine besondere Ehre ist auch das Label, denn hier haben wir uns auch wieder gemeinsam etwas Besonderes einfallen lassen. Während Carmen ihr Label mit der Stickmaschine auf das Lederlabel einer Jeanshose mit der Aufschrift: "Only" aufgedruckt hat, hat sie mein LOCKwerkE - Label darunter gelegt und mit eingenäht.


Kennengelernt habe ich Carmen über einen Fuchs, den ich auf meinem Blog gezeigt habe. Davon war sie so begeistert, dass sie mich fragte, ob sie ihn als Stickdatei umwandeln könne. Das fand ich wiederum total klasse und daraus ist nun eine echte Freundschaft entstanden.


Während Carmen mit dem Zusammennähen des Londonkissen beschäftigt war, spielte ich ein wenig mit den Stoffen. Der SpitzenBH hat es mir gleich angetan ;-))), den könnte man doch super gut nutzen ... mmmh, wie wäre es, wenn der BH das weiße Fell am Kopf des Fuchses bilden würde .... und so legte ich die Materialien zusammen, fragte immer wieder Carmen, ob sie das auch gut findet .... so entstand das außergewöhnliche Fuchskissen: mit farblich abgesetztem Schrägband, meiner typischen Nähmalerei, um das Fuchsfell anzudeuten, fuchsigen Knopfaugen und last but not least: dem ausgestopften BH.


Carmens Sohn meinte, dass das Kissen damit perfekt als Nackenrolle dient ;-))). Klasse, oder? Meine Söhne waren dagegen eher etwas zögerlich, ob ihnen wirklich das BH-Recycling gefällt. Aber so ist das nun mal mit der Kreativität, wenn da erst einmal eine Idee heranreift, dann kann ich mich meist nicht mehr bremsen ;-))). Carmen hat das Kissen dann auf geschickte Weise wieder zusammengenäht, worüber ich ihr sehr dankbar bin. Die Rückseite ist aus dem gleichen Wollstoff wie die Vorderseite bzw. die Grundlage des Fuchses. Und Wollstoff ist gar nicht so einfach zu verarbeiten, denn er verzieht und dehnt sich ganz unberechenbar. Auf der Vorderseite haben wir zur Verstärkung eine Folie aufgebügelt, sodass ich prima darauf arbeiten und applizieren konnte. Problematisch war das Einarbeiten des BH´s. Klar - ich habe vorher natürlich die Bügel entfernt - aber dennoch ist während des Nähens eine Nähmaschinennadel aufgrund der Dicke der Stofflagen gebrochen. Am Ende des ersten Tages waren wir beide sehr glücklich über die Ergebnisse. Die nächsten Ideen waren auch schon herangereift, aber die Zeit rast einfach davon, wenn man so intensiv zusammenarbeitet und so beschlossen wir uns ein zweites Mal zu treffen. Aber darüber berichte ich dann lieber morgen oder ihr schaut schon mal bei Carmen vorbei, denn sie berichtet heute natürlich auch ganz ausführlich über unsere kreative und fröhliche Teamarbeit. 
 

Mir hat dieser erste Tag riiiiesige Freude bereitet und ganz viel Spaß gemacht.
Ich konnte wieder viel lernen und neue Nähmaschinen ausprobieren.
Vielen lieben Dank, liebe Carmen.

FuchsigeLondonKissenGrüße
sendet Euch

Karin


Montag, 13. März 2017

Käferliebe

Kinderkunst am Montag


In meiner KunstAG in der Grundschule sind vor Karneval herrlich süße Käferchen auf Butterbrottüten entstanden. Die Kinder zwischen 6 und 10 Jahren haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Mit roten und schwarzen Eddings sind dadurch vielfältige und herzliche Wesen entstanden. Den Kopf habe ich mit einer Kreisstanze von Stampin up auf beigem Papier vorbereitet. Ihn haben die Kinder mit doppelseitigem Klebeband aufgeklebt. Der karnevalistische Einfluss ist zu sehen, denn da gibt es kleine und große Hüte, verrückte Schuhe und liebevolle Herzärmchen. 
Auf Instagram habe ich auch ein wundervolles Negativbild dieser Käferchen gezeigt.
So könnten dann die Käferchen im nächsten Jahr oder
nach einer intensiven Karnevalsfeier aussehen ;-)))).
Am Ende der KunstAG haben die Kinder ihre Tüten mit einem Schokokäferchen
gefüllt bekommen. An Karneval haben sie sicherlich noch reichlich Bonbons 
sammeln können, um sie noch mehr zu füllen ;-))

Herzliche Käfergrüße
sendet Euch

Karin


Dienstag, 7. März 2017

Krokodil und Giraffe

ein herzallerliebstes Kinderbuch
mit wunderschönen Illustrationen
perfekt für den Kindertreff geeignet



Als ich das Cover von dem Sammelband: Das große, bunte Buch von Krokodil und Giraffe von Daniela Kulot gesehen habe, war klar, das möchte ich gerne im Kindertreff unserer hiesigen Stadtbibliothek vorlesen. Ich kann nur sagen, das Buch ist ein absolter Hit. Sowohl die liebevolle Geschichte als auch die bunten, kindgerechten Illustrationen von Daniela Kulot verzaubern nicht nur die Kindern. Auf vielen Seiten gibt es kleine Geheimnisse zu entdecken, die in jedes Gesicht ein Lächeln zaubern. 


Hier ein ganz besonderer Augenblick: Giraffe und Krokodil lernen sich kennen ....


und verlieben sich. Die ganz große Liebe!
Wie ihr schon auf den Bildern entdecken könnt,
habe ich mit den Kindern passend zur Geschichte eine Giraffe
(aus einer Küchenpapierrolle und einer Toilettenpapierrolle)
sowie eine Giraffe als Klämmerli nachgebastelt.
Nun können die Kinder nach Lust und Laune die herzallerliebsten
Geschichten nachspielen oder natürlich neue Geschichten erfinden.

Und so gehts:


Die Küchenpapierrolle sowie die Toilettenpapierrolle werden zurechtgeschnitten,


die Toilettenpapierrolle als Kopf an den Hals der Giraffe getackert


und anschließend mit gelber Farbe (hier Fingerfarbe) angemalt.


Der Kopf wird angeschnitten, sodass die Giraffe Ohren erhält.



Die Füße können nach Belieben auch auseinandergeklappt werden.


Nun kann die Giraffe nach Belieben bemalt werden.
Ich habe dazu Jaxonkreide benutzt und die Giraffe des Buches als Vorlage genutzt.
So haben viele Giraffen während des Kindertreffs hübsche Kleidung erhalten.
Natürlich durften die roten Schuhe auf keinen Fall fehlen ;-))).

Das Krokodil besteht aus grauer Pappe,
die ebenfalls ausgeschnitten und mit Jaxonkreide angemalt wurde.
Anschließend wurden die beiden Pappteile so auf die Holzklammer
aufgeklebt, dass das Maul des Krokodils geöffnet werden kann.


Leider ging die Zeit viel zu schnell vorüber und so
hatte ich leider keine Zeit für Fotos von den Kinderwerken.
Beim Kleben und Ausschneiden benötigen jüngere Kinder noch große Hilfe,
sodass ich einige Vorbereitungsarbeiten zu Hause erledigt habe.
Vielleicht habt ihr ja Lust meine Idee nachzubasteln.
Ich bin gespannt,
welche Erfahrungen ihr macht.


Giradilgrüße sendet

Karin


verlinkt mit CreaDienstag, HoT, DienstagsDinge,



Donnerstag, 2. März 2017

Die Pusteblume im Stickrahmen

Luftig - zart - nebulös

Ich glaube, ich darf Mareike und auch alle meine anderen Leser nicht noch länger quälen.
Hier ist nun endlich mein Februarstickrahmen zum Thema luftig -zart und nebulös: 


Einige von Euch haben ihn bestimmt schon auf Instagram entdeckt.
In meinem letzten Post habt ihr ja schon erste Einblicke erhaschen können
Im Mittelpunkt steht die zarte Pusteblume, 
die ihre Schirmchen so herrlich durch die Lüfte schwingt
und mit ihren nebulösen Blüten Groß und Klein verzaubert.


Typisch für mich ist das Arbeiten auf Jeans.
Ein Kinderhosenbein habe ich aufgeschnitten,
um damit den Untergrund des Stickrahmens zu gestalten.
(Mina hat übrigens nur zugestimmt, wenn ich ihr aus den Resten
ein neues Röckchen nähe ;-)).)


Als Nächstes habe ich die Blüten vorgezeichnet und mit Nähmalerei und
einem Zierstich der Nähmaschine die Stängel gestaltet.
Die Blüten der Pusteblume sind aus Reststücken einer alten Gardine,
die ich bereits für Minas Eisköniginnenumhang verwendet habe,
entstanden.


Mehrere Lagen des hellglänzenden und grünlichschimmernden Gardinenstoffes
werden dazu übereinander drapiert und mit Nähmalerei mit glitzerndem Stickgarn festgenäht.



Unter den beiden halbrunden Blüten und dem dünnen Gardinenstoff
liegt ein Stück weiße Spitze,
um den Charakter der Pusteblume noch deutlicher herauszuarbeiten.


Als Nächstes habe ich ein ursprünglich rundes Häkeldeckchen meiner Mutter zerschnitten
und so auf den Stickrrahmen verteilt, dass einerseits ein harmonsiches Bild und
andererseits ein dreidimensionaler Effekt entsteht.


Eine ganz besondere Freude für mich war die Gestaltung
der einzelnen Pusteblumenschirmchen.
Als Grundlage diente mir lediglich eine Feder, die ich zum Teil zuerst auf die richtige
Größe zurechtschneiden musste. Mit glitzernden grünrötlichen Stickgarn
und engem Zickzackstich habe ich den Stiel des Samens ausgearbeitet.


Gerade die leichte und zarte Feder finde ich so passend zu unserem Februarthema:
Luftig-zart-nebulös,
dass Mareike so wunderbar für uns ausgesucht hat.
Besonders toll finde ich ja, dass wir beide ganz ähnliche Ideen umgesetzt haben.


Abschließend habe ich weiße Perlen von Hand auf die Blüten gestickt.
Bevor aber mein Stickrahmen sich auf unserer Pinnwand einreihen kann,


möchte ich euch doch noch einmal neugierig machen,
denn - wer mich kennt, der ahnt es sicherlich schon -
er verbirgt noch etwas ....

doch heute ist es wieder so spät geworden,
deshalb schaut unbedingt wieder in den nächsten Tagen vorbei ;-)).
Ich würde mich sehr freuen.

Luftigzarte Latenightgrüße
sendet Euch

Karin