Freitag, 17. November 2017

Warum ich nähe und blogge!

Ein Blick hinter LOCKwerkE

Als mich die Anfrage von Mareike erreichte, ob ich nicht Lust hätte an der BlogHopTour "Warum ich nähe und blogge" von Ronja (just sewn) und ihr mitzumachen, war ich sofort begeistert. Mareike habe ich doch durch das Bloggen kennen gelernt und nun verbindet uns schon (fast) 3 Jahre das gemeinsame Stickrahmenjahresprojekt.


In diesem Jahr suchen wir beide abwechselnd drei Begriffe pro Monat aus,
die wir dann in einem Stickrahmen umsetzen.
Das ist ganz schön spannend, denn gerade die unbekannten Begriffe sind sehr reizvoll.
Oftmals stöhne ich am Anfang und weiß gar nicht, wie ich überhaupt beginnen soll.
Umso überraschter bin ich meist über mein eigenes Ergebnis.
Ganz aufregend ist es natürlich auch immer zu sehen,
was meine Partnerin Mareike für ein neues Kunstwerk geschaffen hat.
Die drei neuen Begriffe für November durfte ich vorgeben:
Inspirationsquelle - Blogname - Lieblingstechnik.
Ich habe sie bewusst für diese BlogHopTour ausgesucht,
um mich bzw. meinen Blog und meine Nähleidenschaft in einem Stickrahmen vorzustellen.


Aber wie kam ich eigentlich zu meinem Blog?
Während des wöchentlichen Tanzunterrichts bin ich von meiner heutigen Freundin Nadelfee auf meine selbstgenähte Handtasche angesprochen worden: "Nähst du auch?", "Naja, ich habe früher viel mit meiner Mutter genäht und ich habe nach langer Zeit mal wieder einen Kurs besucht. Nur so ab und zu, aber ich würde sehr gerne mehr nähen, wenn es meine Zeit erlauben würde." lautete damals meine Antwort. Schnell kamen wir ins Gespräch, lernten uns besser kennen und so entwickelte sich bis heute eine feste Freundschaft. Meine Freundin machte mich auf Wettbewerbe aufmerksam und meinte, dass ich meine vielen Ideen (egal ob genäht oder gemalt) unbedingt auch präsentieren müsse. Ihr Blog, ihre Tipps und letztlich auch ihre Überredungskünste verringerten meine anfängliche Skepsis immer mehr. Der Auslöser für die Eröffnung meines Blogs war schließlich ein Wettbewerb, um meine Jeansmonster an dem Wettbewerb teilnehmen lassen zu können.


Seitdem ist viel ins Rollen gekommen und ein Leben ohne meine Kreativität auszuleben, könnte ich mir auch gar nicht mehr vorstellen: die Teilnahme an weiteren Wettbewerben, ganz viele neue Freundschaften, erste Veröffentlichungen in Zeitschriften, neue Jobs (zwar sind das viele ehrenamtliche Tätigkeiten, aber wer weiß, vielleicht ergeben sich ja weitere Möglichkeiten), die Entwicklung meines Projektes: das Kreative Vorlesen sowohl in unserer Stadtbibliothek als auch in der Familienbildungsstelle Sankt Augustin, die Leitung zweier KunstAG´s an der Grundschule meiner Tochter, die Gestaltung zweier Bühnenbilder für Kulturprojekte (Mutathe), die Entwicklung von LOGOs, die Ausarbeitung von verschiedenen Kreativveranstaltungen in unserem Kindergarten .... (wirklich unglaublich, wenn ich das alles mal so aufliste). 


Seit 2014 entwerfe ich jedes Jahr einen Stoffpostkartenadventskalender und auch in diesem Jahr stecke ich mitten in den Vorbereitungen ;-)). 
Meine Ausbildung als Kunstpädagogin hilft mir natürlich enorm weiter und durch das Lehramtstudium werden mir auch viele Türen geöffnet. So kann meine Leidenschaft kreative Ideen selbst auszuprobieren und sie mit anderen Menschen zu teilen und vor allem mit Kindern auszuprobieren und weiterzuentwickeln auf vielfältige Weise blühen wachsen und Früchte tragen. Gerade der Austausch mit anderen Bloggerinnen bringt mich immer wieder auf neue Ideen. Seit ungefähr einem halben Jahr bin ich nun auch auf Instagram regelmäßig unterwegs. Die unzähligen Bilder, die ich mir (fast) täglich anschaue, inspirieren mich so sehr, dass mein Leben nicht ausreichen wird, um die gesammelte ToDoListe realisieren zu können ;-). Und doch kommen täglich neue "Spinnereien" (ganz liebevoll gemeint) dazu und meine Sammlung wächst und wächst. Es kribbelt regelrecht in meinen Fingerspitzen und das Bild erfasst mich dann so sehr, dass ich alles stehen und liegen lasse, um sofort damit anzufangen. Deshalb herrscht bei mir auch immer das sogenannte "Kreative Chaos" ;-))).


Ein Bild von meinem Kreativraum kann ich euch wirklich nicht zeigen, denn im Moment ist er wegen Überfüllung geschlossen ;-). Mein Sohn Sam sagt schon immer zu meinem Mann: "Die Mama braucht ein eigenes Atelier". Ach das wäre schöööön und so ein kleiner (ähm - hüstel - großer Traum von mir). Mein Arbeitsplatz ist eigentlich immer in unserem Wohn- und Essbereich. Ich glaube es gibt keinen Tag in der Woche, an dem unser Tisch frei geräumt ist (außer wir bekommen Besuch ;-))).


Viele virtuelle Freundschaften sind inzwischen durch Begegnungen, gegenseitige Besuche, Workshopteilnahmen, Bloggertreffen, gemeinsame Messebesuche und sogar schon durch eine gemeinsame Urlaubsreise so gewachsen, dass sich mein Leben sehr geändert hat: Es ist bunt und voller Leben, ständig etwas los, aber auch immer in Weiterentwicklung. Stillstand und Langeweile gibt es nicht und das gefällt mir richtig, richtig gut. Nur wenn wieder mal ein Test und eine Arbeit nach der anderen in der Schule meiner Kinder (und das kommt bei drei Kindern schon häufiger vor) geschrieben werden, gelange ich an meine Grenzen. 
Die lieben und netten Kommentare sind jedoch dann das Salz und/oder das Herz eines jeden Bloggers. Mein Herz wird weit bei den vielen liebevollen Worten, die ich bisher erhalten habe und dafür danke ich an dieser Stelle ganz besonders. Wie im wirklichen Leben, wo wir nach Lob suchen und uns oftmals viel Kritik entgegenströmt, bietet das Bloggen völlig andere Möglichkeiten zur Entfaltung. Ich habe so viele positive Erfahrungen bisher machen dürfen, dass ich jedem, der vor der Entscheidung steht, fange ich meinen eigenen Blog überhaupt an, nur sagen kann: "Versuche es, wage den Schritt und dann schau selbst, ob es das Richtige für dich/euch ist."


Ein unglaublich wichtiger Punkt ist meine Lieblingstechnik: das Nähmalen. Durch diese Technik kann ich eine Illustration auf Stoff bringen und einen eigenen Stil finden. Die Bilder mit der Nähmaschine zu gestalten ist so erfüllend und wenn mir eine ausgebildete Schneiderin dabei über die Schulter schauen würde a) mit welcher Maschine arbeite (siehe Foto oben) und b) nach welcher Methode ich dabei vorgehe, ich glaube, sie würde mir eine neue Maschine sponsorn ;-)). Aber ich liebe die Maschine meiner Mutter. Sie hat sie mir als ich auszog mitgegeben, sie kenne ich seit meiner Kindheit und daran hängt mein Herz. Leider sehe ich meine Eltern nicht so oft und irgendwie ist meine Mama dann bei mir. Natürlich freue ich mich, wenn ich bei einer Nähfreundin an einer modernen Maschine sitzen darf und oft fahre ich auch nach Hause und denke: "Ach das ist schon toll, welche Möglichkeiten ich mit einem neueren Modell hätte". 


Kreativ bin ich schon immer gewesen und Kunst war auch mein Lieblingsfach in der Schule.
Am Gymnasium konnte ich sogar meine ersten Kunstwerke an Freunde verkaufen.
Nach meiner Ausbildung als Bauzeichnerin, konnte ich im Kunststudium verschiedenste Techniken und Kunstrichtungen kennenlernen. Die Zeit des Referendariats an einer Realschule, meine ersten Lehrerjahre, die Geburt meiner Zwillinge, der Hausbau und dann meine Berufstätigkeit, ließen viele Jahre leider kaum Platz für die eigene künstlerische Entfaltung. Erst mit der Geburt meines dritten Kindes bin ich mit stolz Hausfrau oder wie heißt es so schön:
manage ich ein kleines, aufstrebendes Familienunternehmen ;-)))).
Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, wie viel Liebe und Arbeit ich in den letzten Jahren hier hineingesteckt habe, denn ganz viele Ideen bekomme ich mit, durch und von meinen Kindern ;-)). Bloggen, nähen und kreativ sein erfüllen mich und bieten mir 
die perfekte Möglichkeit mich zu entfalten.

Nun merke ich, dass dieser Blogpost sehr lang geworden ist. 
Ich denke, dass ich den Novemberstickrahmen in einem zweiten Teil genauer vorstellen möchte
und hoffe, dass ihr dann auch wieder dabei seid. 

Ich danke Euch fürs Mitlesen
(vor allem denjenigen, die es bis zum Ende geschafft haben ;-)))),
für die vielen lieben Worte (insgesamt unglaubliche 3275 Kommentare),
für die Freundschaften und Treffen
und
Danke, dass ich bei dieser wundervollen BlogHopTour dabei sein darf


Hier nochmals alle Tourdaten:
01.11.2017 Mareike von Rundherumblog
03.11.2017 Karin von Grüner Nähen
05.11.2017 Ines von Naehzimmerplaudereien
08.11.2017 Tina von Tina Blogsberg
10.11.2017 Gabi von made with Blümchen
12.11.2017 Melanie von Melinoliesl
15.11.2017 Susanne von nahtlust
17.11.2017 Karin von LOCKwerkE
19.11.2017 Maika von Maikaefer16
22.11.2017 Sandra Eule im Schlafanzug
24.11.2017 Ronja von just sewn

Herzlichst

Karin

verlinkt mit Freutag, 

Dienstag, 14. November 2017

Rooooaaaaar!

Gut gebrüllt, kleiner Löwe!


Heute hat es mir sooooo viel Freude gemacht mit den Kindern in der KunstAG zu basteln, 
dass ich unbedingt noch darüber berichten möchte. 
Entstanden ist dieser entzückende Löwe:


Man braucht nicht viel: 
eine Streichholzschachtel, Filzstifte, Schere, Kleber, 
etwas roten Filz für die Zunge und Fantasie ;-))). 
Zuerst zeichnet ihr mit Bleistift das Gesicht eines Löwen vor.
Mit Edding oder einem Filzstift könnt ihr die Linien dann Schwarz übermalen.
Wichtig ist, dass ihr an der Öffnung nach unten die Zähne mit einer Schere 
als Zacken einschneidet und diese Weiß bleiben. 
Anschließend kann der Löwenkopf mit verschiedenen Gelb-Orange-Rot-Brauntönen 
je nach Belieben angemalt werden.
Wenn ihr nun die Streichholzschachtel öffnet,


brüllt der Löwe ;-)))).

Nachdem die Zacken der Zähne an einer Kante der Innenschachtel mit der Schere
herausgeschnitten sind, kann das Innere der Streichholzschachtel 
mit Dekopapier ausgelegt und eine rote Zunge aus Filz aufgeklebt werden.
Zuletzt noch mit Abstandskleber ein Schriftzug befestigen,
dann können alle Löwen kräftig brüllen:


Rooooooaaaarrr!


Ein lustiger Spaß.
Bestimmt fallen euch noch viele andere Tiere ein,
die man auf diese Weise zum Brüllen bringen kann ;-))).
Zumindest lässt sich Wut, Zorn oder Ärger mit
so einem Seelenschächtelchen ganz schnell in ein Lächeln verwandeln.

Roarige Löwengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit CreaDienstag, Dienstagsdinge


Montag, 6. November 2017

Winterliches Stempeltreffen

in Danielas Stempelwelt


Am Freitag Abend konnte ich mit 15 Gleichgesinnten den bezaubernden Weihnachtsworkshop bei Daniela besuchen. Wie bereits in den letzten Jahren, war es gemütlich, weihnachtlich, kreativ und vor allem eine wundervolle Auszeit vom Alltag. Auch der Gaumen wurde mit selbstgemachten Köstlichkeiten: einem super leckeren Nudelsalat und einem feinen Nachtisch verwöhnt. Fünf bezaubernde winterliche Projekte regen sofort zum Nachmachen an.



Mein erstes Projekt war gleichzeitig auch das Umfangreichste ;-))). 
Eine winterliche Schachtel mit wärmendem Inhalt für die kalten Tage ;-)))).



Ihr sucht nach einer besonderen Idee, um einen Geldschein (gerne auch mehrere Scheinchen ;-))) zu verschenken? Dann ist diese Schachtel mit einem passenden Reagenzglas genau das Richtige. Bei so einer wertvollen Schachtel wird der Inhalt gleich doppelt gewürdigt, oder?


Die winterliche Stempelkarte mit dem verschneiten Tannenbaum lädt dazu ein schöne Fotos an Freunde und Verwandte zu versenden. Durch die Dreiteilung lässt sie sich gut aufstellen und kann so die Adventszeit verkürzen ;-))). 


Für besondere Anlässe wählt man gerne auch ein besonderes Format. Diese quadratische Großformatkarte habe ich ein wenig von Danielas Vorlage abgeändert. Viele von euch wissen es bereits, ich kann sehr schlecht etwas wegwerfen. Deshalb habe ich die ausgestanzten Tannenzweige des Reagenzglasprojektes nochmals mit der Schere ausgeschnitten und sowohl bei der Karte als auch beim Umschlag wiederverwendet. Dieses "Tüddeln" mit Kleinigkeiten, die vielleicht schon im Müll gelandet sind, mag ich sehr.


Zum Schluss darf ich mein ganz persönliches Lieblingsprojekt vorstellen: einen Nikolausstiefel mit versteckter Pillow Box. In diese Box passt hervorragend eine Gutscheinkarte und Daniela hat eine Farbkombination gewählt, die sicherlich auch einem Mann gefällt. Aber dann würde ich die rückseitige Box eher mit .... hm mit einem Schlips füllen (kleiner Spaß am Rande ;-))).



Ich danke Daniela für diesen wundervollen Stampin up Abend in ihrem bezaubernden Lädchen in Hennef. Es hat großen Spaß gemacht und mir viele neue Anregungen gegeben. Ich habe ja auch großes Glück, dass ich sozusagen (fast) direkt "um die Ecke" wohne und dadurch viele ihrer Workshops besuchen kann. Schaut euch mal auf ihrer neuen Website um, da gibt es sooooo viele schöne Ideen. Auch bietet sie für Neueinsteiger sowie für "alte Hasen" interessante Workshops an. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns schon in einem ihrer nächsten Workshops.


Winterliche Stempelgrüße
sendet 

Karin

verlinkt mit Papierliebe am Montag, CreaDienstag, DienstagsDinge

Mittwoch, 1. November 2017

Happy Halloween

Ein neuer Türkranz empfängt halloweenbegeisterte Kinder



Meine Kinder sind im Urlaub und ich habe sozusagen kinderfrei. Und was mache ich mit dieser kinderfreien Zeit? Klar, ich werkele was für andere Kinder ;-))). Als ich heute Morgen in einer Zeitschrift Spitzendeckchenengelchen sah, dachte ich, dass wäre doch auch etwas für süße Fledermäuschen. Also habe ich in meinen Schubläden und Kisten gewühlt und einiges an Material dazu gefunden ;-)))).
Das braucht ihr:


Zunächst sprüht ihr die zurechtgeschnittenen Spitzendeckchen mit Schwarz an
(am besten zunächst eine Seite und nach dem Trocknen auch die Rückseite):


Dann werden die F(l)edermäuschen vorbereitet. 
Dazu zwei kleine Drahtohren formen und sie in die Styroporkugel feststecken.
Dann den Federkörper am Kopf befestigen (am besten mit Heißkleber):


Nun kann der Kopf der Fledermaus ebenfalls mit Schwarz angesprüht werden.
Nach dem Trocknen mit einem weißen Edding das Gesicht aufmalen.
Zuletzt den Körper der Fledermaus mit dem Spitzendeckchen zusammenkleben.
Tipp: Ich habe die beiden Teile mit einer kleinen Nadel auf den Styroporring gesteckt,
damit ich die Fledermäuschen bei Bedarf auch schnell wieder abnehmen
und umsetzen kann. So kann der Styroporkranzring auch gut wiederverwendet werden.


Die Spitzendeckchen können sehr gut unterschiedlich zurechtgeschnitten werden.
So breiten einige Fledermäuschen gerade ihren Mantel bzw. ihre Flügel aus
oder sie sind gerade am Fliegen. Auch die unterschiedliche Gestaltung der Gesichter
gibt den nachtaktiven Tieren einen besonderen und individuellen Ausdruck.


Nachdem ich den Styroporkranz mit einem alten Netz des Zwillingskinderwagens
bezogen und die Fledermäuschen mit Nadeln aufgesteckt waren,
habe ich den Schriftzug "BOO" aus den Spitzendeckchen geschnitten
und ebenfalls schwarz angesprüht.


Das Schwarz habe ich noch einmal mit Gelb und Rot übersprüht,
weil mir der Schriftzug und der gesamte Türkranz zu farblos waren.
Im Innern des Styrpoprkranzes habe ich drei schwarze Federn versteckt.


So empfängt er nun heute Abend die halloweenbegeisterten Kinder
und ich verabschiede mich

mit einem typischen Hallweengruß: BOO

Karin

verlinkt mit CREADienstag, Dienstagsdinge,



Montag, 30. Oktober 2017

Fuchsige Last Minute Laterne

zum Nachbasteln


Inspiriert von einigen Kindern aus der KunstAG, die statt einer Katze 


lieber mit zwei Papptellern einen Fuchs gestalten wollten,


habe ich für den Papierliebemontag von Frau Nahtlust 
eine fuchsige "last minute" Laterne gebastelt.


Nachdem ich mit der Schere die Umrisse aus den beiden Papptellern ausgeschnitten habe,
konnte ich mit dem Cutter das Gesicht des Fuchses
und anschließend auf der Rückseite ein passendes Muster einschnitzten.


Mit weißer und orangener Schultemperafarbe erhält
das faszinierende Waldtier seine leuchtende Farbe.
Nach dem Trocknen der Farbe nur noch mit Heißkleber
die beiden Papptellerseiten jeweils an den Enden zusammenkleben.
Zuletzt noch zwei Knopfaugen 
und einen dunklen Knopf als Nasenspitze
mit Heißkleber fixieren,
dann kann die Laterne auch schon leuchten ;-))).


Auch ein schöner Rücken kann enzücken ;-))).
Es hat irgendwie etwas von einem Herbstblatt, oder?


Auf diese Art könnte ich mir einen ganzen Papptellerwaldtierlaternenwald vorstellen ;-))).
Das wäre eine prima Klassenlaternenidee für das nächste Jahr, oder? 
In diesem Jahr haben wir schon in der Klasse meiner Tochter fleißig gebastelt und 
eine Eisbärenlaterne, die ich euch auch schon ganz bald vorstellen werde, entwickelt.

Fuchsige Grüße aus dem Laternenwald
sendet Euch

Karin








Sonntag, 29. Oktober 2017

Oktoberstickrahmen: Wasser - Spiegelung - Plastik

Ein neuer Stickrahmen für unser Bad ;-))

Als Mareike mir die neuen Begriffe: Wasser - Spiegelung - Plastik mitteilte, dachte ich im ersten Moment an meinen Monetstickrahmen. Da muss ich doch einfach nur den Reißverschluss öffnen und Plastikmüll als Zeichen der Verschmutzung unserer Meere verbergen. Damit hätte ich natürlich keinen neuen Stickrahmen kreiert, aber ein großes Umweltproblem thematisiert. Das wäre ja viel zu einfach und deshalb habe ich dieses Mal einen ganz neuen Weg ausprobiert.


In der Grundschule meiner Tochter habe ich auch in diesem Jahr die Planung und Durchführung des Laternenbastelns übernommen. Wie bereits im letzten Jahr haben wir uns eine Laterne aus recycelten Wasserflaschen kreiert. Die abgeschnittenen Flaschenhälse waren sogar schon in unserem Hausmüll gelandet, als ich spontan morgens eine Idee hatte: Wie wäre es, wenn ich diese Flaschenhälse benutze, um damit meinen neuen Stickrahmen zu gestalten. Also fischte mein Mann diese Hälse noch einmal aus dem Recyclingsack. Dann tüftelte ich an einer geeigneten Lösung. Zunächst wollte ich einen Wassertropfen formen. Die Hälse sollten von Außen nach Innen immer größer werden und eine Kugel bilden. Leider war dazu mein Stickrahmen zu klein und so probierte ich weitere Ideen aus. Das Ergebnis: ich schnitt die Hälse so ab, dass sie wie eine Karaffenöffnung enden. Mit Heißkleber befestigte ich die Wasserflaschenhälse abwechselnd nach außen und nach oben an den Stickrahmen.


Das war ein wenig kniffelig, aber am Ende klappte es. Das Wort Spiegelung erinnerte mich natürlich an eine Wasserspiegelung, aber auch ganz naheliegend an einen Spiegel. Da hatte ich doch im Bad noch vier kreisrunde Spiegel, die ich seit 10 Jahren im Schrank liegen habe .... genau das Richtige, um einen perfekten Hintergrund zu gestalten. Mit Heißkleber aufgeklebt, würde der Spiegel auch dem Oktoberrahmen eine bessere Stabilität verschaffen. Doch irgendwie war ich immer noch nicht zufrieden. Wie wäre es, wenn der Spiegel noch beschrieben werden würde, beispielsweise mit einem Lippenstift? Wäre die chemische Formel H2O passend? Mmmh, das ist mir zu wenig. Wasser bedeutet doch noch so viel mehr: Kostbares Nass, Quelle des Lebens, blaues Gold, Lebenselixier ... 


Nachdem ich den Spiegel noch einmal vorsichtig von den Flaschenhälsen gelöst hatte, konnte ich diese Begriffe mit einem weißen Edding kreisrund auf den Spiegel schreiben. Nun war ich zufrieden mit dem Ergebnis. Alle Wörter sind vereinigt und doch, ich habe doch gar nichts genäht ...


Deshalb fließt nun aus einem Flaschenhals das Wasser: zunächst in Form von zurechtgeschnittenen Plastikstreifen. Schließlich mündet es in einen Wassertropfen. Dieser besteht aus vielen kleinen Tröpfchen. Wenn nun Sabine (Insel der Stille) ganz genau hinschaut, da habe ich eine liebevolle Postkarte von ihr verwendet, die mich im letzten Herbst erreichte. 


Das Papier ist zwischen blaues Netz (aus meiner Restekiste) und ein wenig Jeans befestigt. Abschließend habe ich ein glitzerndes Bortenband von Hand angenäht. Es steht für das Schillern, Glitzern und Spiegeln in einem Wassertropfen.


Der Stickrahmen ist nun rechtzeitig fertig und ich habe es sogar geschafft am gleichen Tag wie Mareike darüber zu schreiben, allerdings sind meine Abschlussbilder nicht schön geworden. Ich werde morgen neue Fotos machen und sie hier einfügen. Es ist ja sowieso schon wieder sehr spät geworden. Ihr könnt euch gerne den sehr gelungenen Rahmen von Mareike anschauen. Ihr Rahmen gefällt mir richtig, richtig gut und ihre Arbeits- und Herangehensweise sowie die Aussagekraft überzeugen mich. Beim genauen Lesen, habe ich gerade bemerkt, dass ich einen Begriff falsch in Erinnerung hatte. Statt "Spiegelung" hatte sie das Wort "Schimmer" gewählt, aber ich hoffe, dass sie mir diesen kleinen Fehler verzeiht.



Mit Regenwassertropfengrüße,
die leider schon sehr stark den November einleiten,
verabschiede ich mich zu dieser späten Stunde

Karin


Montag, 9. Oktober 2017

Drahtwaldtiere

Eichhörnchen trifft Eule



In der letzten Woche habe ich angefangen Drahtfiguren zu erstellen,
nachdem ich in der Kunstausstellung: Junge Kunst - Neue Wege 2017 im Pumpwerk
in Siegburg diese wunderbaren Papiertiere bewundert habe.


Wenn man einmal mit den Drahtfiguren angefangen hat, 
kann man gar nicht mehr aufhören ;-))). 


Nach der Motte und dem Häschen,
die hier auf einem wunderschönen Sommerpoststöffchen ein Plätzchen gefunden haben,
ist noch dieses süße Kätzchen auf Wunsch einer jungen Dame entstanden:

Der Extrawunsch mit der Sprechblase, war zwar besonders kniffelig,
aber man wächst ja mit besonderen Aufgaben ;-)).
Während ich heute Mittag auf Mina wartete,
zwei neue Waldtiere kreiert:


Zunächst forme ich aus Draht die Figur.


Anschließend wird diese mit Pergamentpapier 
(hier eine dünne Skizzenpapierrolle) umwickelt.


Mit einem Pinsel trage ich den Serviettenkleber 
dick über der Drahtfigur auf.


Während der Kleber noch trocknet,
flattert die Eule nun geschwind zu

Nachteulengrüße sendet Euch
(mal wieder zu später Stunde)

Karin

verlinkt mit Papierliebe